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EUR/USD: Erhöhte Schwankungen erwartet


09.06.2021
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Der Euro hat sich gegenüber dem US-Dollar im Mai von seiner starken Seite gezeigt, so die Analysten der DekaBank.

Der EUR/USD-Wechselkurs (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) sei in den Mai mit 1,20 gestartet und habe im Monatsverlauf bis auf 1,22 zulegen können. Dabei hätten dem Euro sehr gute Frühindikatoren aus Euroland für das zweite Quartal geholfen. Diese würden eine Rückkehr der europäischen Wirtschaft auf den Wachstumspfad signalisieren, nach zwei Quartalen mit einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung. In den USA könnten die Konjunkturindikatoren ebenfalls überzeugen. Die US-Inflationsdynamik sei derjenigen von Europa einiges voraus. Dies hätte den Euro belasten können. Doch die US-Notenbank strahle derzeit eine enorme Ruhe und Gelassenheit aus. Die US-Leitzinswende dürfte noch eine Weile auf sich warten lassen.

Der Euro habe die teilweise deutliche Ausweitung des US-Zinsvorteils in diesem Jahr bislang gut verkraftet. Bei den zehnjährigen Staatsanleihen habe der US-Zinsvorsprung sogar wieder 200 Basispunkte erreicht. Einen erneuten starken Schub in Richtung von 300 Basispunkten würden die Analysten aber nicht erwarten. Daher deute sich derzeit auch nicht an, dass der EUR/USD Wechselkurs auf 1,10 falle. Die enormen Ausgabenprogramme in den USA und die deutlich steigenden US-Staatsschulden seien strukturelle Belastungsfaktoren für den US-Dollar.

Darüber hinaus betone die US-Notenbank die hohe Bedeutung des Erlangens einer nachhaltigen Vollbeschäftigung am Arbeitsmarkt. Damit nehme sie nicht nur den Erwartungen einer baldigen US-Leitzinswende den Wind aus den Segeln, sondern auch einer raschen Abwärtsbewegung des EUR/USD-Wechselkurses. Die politische und wirtschaftliche Unsicherheit, nicht zuletzt auch um die Fiskal- und Geldpolitik, lasse erhöhte Schwankungen beim EUR/USD-Wechselkurs erwarten. (Ausgabe vom 08.06.2021) (09.06.2021/fx/a/t)

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