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Verschnaufpause für den US-Dollar


07.04.2021
Oberbank

Linz (www.forexcheck.de) - "Zeit, Gewinne mitzunehmen", das dürften sich viele Devisenhändler um die Osterfeiertage gedacht haben, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Währungen wie der US-Dollar hätten seit Jahresbeginn überproportional von den positiven US-Konjunkturaussichten, den Impffortschritten und den bereits beschlossenen und noch geplanten US-Konjunkturhilfen profitiert. So verwundere es nicht, dass der US-Dollar nun erste Rückschläge habe einstecken müssen. Eine Korrektur erschien unvermeidlich, so Oberbank. Auch der starke US-Zinsanstieg für lange Laufzeiten habe sich eingebremst. Die zehnjährigen US-Zinsen hätten inzwischen die Vor-Corona-Niveaus zwischen 1,40% und 1,70% erreicht. Konsolidierung scheine angesagt.

Es bleibe abzuwarten, ob die Devisenmärkte weitere positive Erwartungen für den US-Dollar einpreisen würden. Dann könnte der US-Dollar nochmals bis 1,1700 oder tiefer zulegen. Zurzeit sei das nicht erkennbar. Es bleibe abzuwarten, wie weit die aktuelle EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275)-Korrektur (= EUR/USD-Anstieg) weiterlaufe. Wichtige Hürden lägen bei 1,1890 und 1,1950. Die Bandbreite betrage 1,1810 bis 1,1950. (07.04.2021/fx/a/t)

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