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News - Marktberichte
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10.09.2010
Devisen am Morgen, EUR/CHF steuert 1,30er Marke an
forexcheck.de
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Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Nach einer kurzen Schwäche in der Nacht bis 1,2650 US-Dollar im Tief hat der Euro am Morgen wieder seinen Platz bei der 1,27er Marke eingenommen.
Zum Britischen Pfund erreichte der Euro gestern ein Hoch bei 0,8263, ist danach aber wieder auf das Niveau von 0,822 zurückgekehrt. Am Morgen hat das Währungspaar sich der Marke von 0,8250 angenähert. Zum Schweizer Franken hat sich der Euro nach Kursen gestern Abend und in der Nacht um die 1,29er Marke heute Morgen auf dem Weg zur 1,30er Marke gemacht.
Gegenüber dem Japanischen Yen pendelt der Euro weiter um die Marke von 106,50.
Der Index für das japanische Verbrauchervertrauen notiert im August bei 42,4. Einen Monat zuvor hatte der Vertrauensindex bei 43,3 gelegen, im Vergleichsmonat ein Jahr zuvor bei 40,1.
Die deutschen Verbraucherpreise sind zum Vormonat unverändert geblieben nach zuletzt +0,3 %. Die Jahresteuerung liegt bei 1,0 %. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im August gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,1 %.
Der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahresmonat im Juli um 9,9 % gestiegen. Im Vormonat hatte das Plus 10,6 % betragen (revidiert von 10,7 %). Der Inlandsumsatz ist im Juli-Jahresvergleich um 7,7 % geklettert, der Umsatz mit dem Ausland um 12,7 %. Im Saison- und arbeitstäglich bereinigten Vergleich zum Vormonat verlor der Umsatz-Volumenindex im Juli um 0,9 % nach -0,5 % im Vormonat. Im Inlandsgeschäft sank der Index dabei um 1,2 %, im Auslandsgeschäft fiel er um 0,5 %.
Die Zahl der deutschen Gästeübernachtungen ist im Juli gegenüber dem Vorjahr um 4,0 % auf rund 47 Mio. geklettert. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste ist binnen Jahresfrist um 11 % auf 7,9 Mio. gestiegen.
Die britische Leistungsbilanz weist für Juli ein Defizit in Höhe von 4,9 Mrd. Britischen Pfund aus, nach einem Minus von 3,9 Mrd. im Vormonat. Das Handelsdefizit liegt bei 8,7 Mrd. Pfund nach zuvor 7,5 Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz weist hingegen einen Überschuss in Höhe von 3,8 Mrd. Pfund aus. Im Vormonat hatte das Plus hier bei 3,6 Mrd. Pfund gelegen.
Die Bank of England belässt die Zinsen bei 0,5 %. Damit war im Vorfeld mehrheitlich gerechnet worden.
Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für Juli ein Defizit in Höhe von 42,8 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus im Bereich 46,5 bis 47,2 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat hatte das Defizit noch bei 49,8 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit wurde der Vormonatswert von zunächst veröffentlichten -49,9 Mrd. US-Dollar revidiert.
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 451.000 gefallen. Erwartet wurden 470.000 bis 475.000 neue Anträge nach zuvor 478.000 (revidiert von 472.000).
Die US-amerikanischen Erdgasvorräte ("Nat Gas Inventories") sind in der letzten Woche um 58 Bcf auf 3.165 Bcf gestiegen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 54 Bcf geklettert, im Vorjahr hatten sie bei 3.382 Bcf gelegen.
Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82580 (0,82205) Britische Pfund (EUR/GBP), 106,46 (106,41) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,2859 (1,2837) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2715 (1,2697).
Der japanische Großhandelspreisindex für Waren ist im August zum Vormonat mit 0,0 % unverändert geblieben. Auch gegenüber dem Vorjahr zeigt sich mit 0,0 % kein Preisanstieg.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im 1. Halbjahr 2010 Kraftfahrzeugteile und Kraftfahrzeuge im Wert von 458,3 Mrd. Euro exportiert. Das waren 17,1 % mehr als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor. Wie mitgeteilt wurde, legte die Ausfuhr von Kraftwagen und Kraftwagenteilen im Jahr 2010 mit einem Zuwachs von 40,8 % am deutlichsten zu. Weitere Gewinner waren chemische Erzeugnissen (+24,9 %), Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse (+22,8 %) und elektrische Ausrüstungen (+21,2 %). Die Ausfuhr von Maschinen habe sich mit einem Wachstum von 6,8% auf 64,7 Milliarden Euro hingegen schwächer entwickelt als die deutschen Ausfuhren insgesamt.
Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte sind gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 10,5 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterten die Preise um 35,0 %.
Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2705 gegenüber 1,2698 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8245 nach 0,8229 Britischen Pfund und auf 1,2986 nach 1,2892 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 106,91 nach 106,46 Yen am letzten Handelstag.
Die heutigen Termine im Überblick:
• 10:00 - EU EZB Langfristzinsstatistik • 10:00 - EU EZB 3-Monats-Zinssätze August • 10:00 - IT Industrieproduktion Juli • 10:00 - FR IEA Internationaler Ölmarktbericht • 11:00 - EU Zahlungsbilanz 2. Quartal • 12:00 - FR OECD Frühindikator Juli • 14:30 - CA Arbeitsmarktdaten August • 16:00 - US Großhandel Juli • 16:30 - US Frühindikator Großbritannien (10.09.2010/fx/n/m)
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