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News - Marktberichte
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02.09.2010
Devisen am Mittag, EUR/GBP legt weiter zu
forexcheck.de
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Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Der Euro schaffte es gestern, eine starke Aufwärtsbewegung zu vollziehen, die ihn von 1,2665 US-Dollar am Morgen bis über die 1,28er Marke auf 1,2840 US-Dollar am gestrigen Abend geführt hat. Heute Morgen pendelt das Währungspaar weiter um die 1,28er Marke. Das Tief lag bis zum Mittag bei 1,2777, das Hoch bei 1,2837 US-Dollar.
Auch zum Britischen Pfund konnte der Euro bis zum Mittag noch einmal deutlich zulegen bis auf 0,8337, nachdem er am Morgen um 0,8283 notierte. Zum Schweizer Franken hat die Einheitswährung gestern nach einem Tief bei 1,2852 aufgeholt bis deutlich über die 1,30er Marke. Am Morgen notierte die Einheitswährung im Hoch bei 1,3034 Schweizer Franken, fiel aber im Laufe des Vormittags bis auf 1,2939 im Tief.
Gegenüber dem Japanischen Yen hat die Einheitswährung gestern das 108er Niveau nach oben überwunden, am Vormittag vorübergehend auf 107,43 nachgegeben, notiert aber inzwischen wieder um 108.
Das schweizerische Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal um 0,9 % geklettert. Im ersten Quartal war die Leistung um 0,4 % nach oben gegangen. Im Vergleich zum Quartal ein Jahr zuvor stieg die Wirtschaftsleistung um 3,4 %, nach 2,2 % im ersten Quartal.
Die schweizerischen nominalen Detailhandelsumsätze im Juli 2010 sind um 3,0 % gestiegen. Auch die realen Umsätze nahmen um 4,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zu.
Der britische Hauspreisindex steigt im August im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %, runter von 6,6 %. Zum Vormonat fiel der Index um 0,9 %.
Das Außenhandelsdefizit Italiens im Handel mit nicht EU Mitgliedern liegt bei 125 Mio. Euro.
Die italienischen Erzeugerpreise sind im Juli zum Vormonat um 0,1 % gefallen. Auf Jahressicht sind die Preise der Erzeuger um 3,9 % geklettert.
Das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone ist im zweiten Quartal um 1,0 % gestiegen. Damit wurde die erste Veröffentlichung von 1,3 % leicht nach unten revidiert. Im vorangegangenen Quartal hatte das Quartalswachstum bei 0,2 % gelegen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei 1,9 % nach 0,6 % im Quartal zuvor. Hier wurde die zuvor veröffentlichte Vorabmeldung von 1,7 % revidiert. Das Bruttoinlandsprodukt der gesamten EU ist im zweiten Quartal 2010 um 1,0 % gestiegen und damit unrevidiert geblieben. Im vorangegangenen Quartal hatte das Wachstum 0,2 % betragen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei aufwärtsrevidierten 1,9 %, verglichen mit vorab veröffentlichten 1,7 %. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei 1,5 % gelegen.
Die Erzeugerpreise der Industrie sind in der Euro-Zone im Juli zum Vormonat um 0,2 % gestiegen nach zuvor +0,3 %. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 4,0 % geklettert nach zuvor +3,0 %. Im Bereich der gesamten EU sind die Erzeugerpreise der Industrie im Monatsvergleich um 0,2 % gestiegen nach zuvor +0,2%. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 4,4 % gestiegen nach zuvor +3,5 %.
Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2830 gegenüber 1,2803 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8324 nach 0,8286 Britischen Pfund und auf 1,2977 nach 1,3007 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 108,02 nach 108,13 Yen am letzten Handelstag.
Die US-amerikanischen Produktivität der Arbeit ("Productivity") für das zweite Quartal 2010 wir bei -1,4 bis -1,7 % nach -0,9 % in der ersten Veröffentlichung und 2,8 % im Vorquartal erwartet.
Die Zahl der US-amerikanische Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe ("Initial Jobless Claims") für die Vorwoche sollte bei 475.000 neuen Erstanträgen nach zuvor 473.000 liegen.
Beim US-amerikanische Index zu den anstehenden Hausverkäufen ("Pending Home Sales Index") für Juli 2010 wird mit einem Rückgang um 1,0 % gerechnet, nachdem der Index zuletzt noch um 2,6 % gesunken war.
Bei den US-amerikanischen Industrieaufträgen ("Factory Orders") für Juli 2010 wird hingegen ein Anstieg im Bereich 0,1 bis 0,3 % nach zuvor 1,2 % erwartet.
Die heutigen Termine im Überblick:
• 13:45 - EU EZB Sitzungsergebnis • 14:30 - EU EZB PK zur Ratssitzung • 14:30 - US Arbeitsproduktivität 2. Quartal • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) • 15:00 - US RBC CASH Index September • 16:00 - US Industrieaufträge Juli • 16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Juli • 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) • 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills • 17:30 - CH KOF Monetary Policy Communicator • 18:00 - US Ladenkettenumsatz August • 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge (02.09.2010/fx/n/m)
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