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News - Marktberichte
01.09.2010
Devisen am Mittag, EUR/USD steigt über 1,28er Marke
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Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Der Euro schaffte es am heutigen Vormittag eine starke Aufwärtsbewegung zu vollziehen, die ihn von 1,2665 US-Dollar am Morgen bis am Mittag über die 1,28er Marke geführt hat.

Auch zum Britischen Pfund konnte der Euro noch einmal deutlich zulegen bis auf 0,8317, nachdem er bereits gestern im Laufe des Tages von 0,8171 bis auf 0,8265 heute Morgen hochgeschossen war. Zum Schweizer Franken hat die Einheitswährung gestern nach einem Tief bei 1,2852 aufgeholt bis auf aktuell 1,2985.

Gegenüber dem Japanischen Yen pendelt der Euro weiter weiträumig um die 107er Marke. Zunächst hatte er seinen seit dem Tief am Dienstag bei 105,70 anhaltenden Aufwärtstrend halten und am Montag ein Hoch bei 109,50 erreichen können. Danach war es allerdings wieder abwärts gegangen bis auf 106,19 im Tief. Von dort ausgehend konnte die Einheitswährung aufholen bis auf 107,60. Dieses Muster wiederholte sich gestern Abend mit einem Tief bei 106,40 und einem Hoch heute Mittag bei 107,64.

Die australische Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal um 1,2 % gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist die Leistung der australischen Wirtschaft um 3,3 % gestiegen.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im Juli gegenüber dem Vorjahr nominal um 2,4 % gestiegen nach zuvor +5,3 %,real war ein Anstieg um 0,8 % zu verzeichnen, nach zuletzt noch 4,7 %. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 0,1 % gesunken nach zuletzt noch 0,5 %, real um 0,3 % zurückgegangen nach +0,3 % im Vormonat.

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um real um 48 % gestiegen. Die Inlandsnachfrage ist zum Vorjahr um 38 % gestiegen, die Auslandsnachfrage gleichzeitig um 54 % geklettert. Der weniger stark schwankende Dreimonatsvergleich zeigt zum Vorjahr ein Plus von 57 % an. Bei Betrachtung ausschließlich der Inlandsaufträge war ein Anstieg um 51 % zu verzeichnen, bei den Auslandsaufträgen 60 %.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 58,2. Erwartet wurde der deutsche Index mit einem Stand von 58,2. Das Vormonatsniveau hatte bei 61,2 gelegen.

Der französische Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 55,1. Im Monat zuvor war er mit einem Stand von 53.9 veröffentlicht worden. Erwartet wurde der Index mit einem Stand von 54.7.

Der CIPS Einkaufsmanagerindex for Großbritannien notiert im August bei 54,3. Im Vormonat hatte der Index bei 57,3 gestanden. Gerechnet worden war hingegen mit einem Rückgang auf 55,0.

Der italienische Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 52,8. Im Vormonat war der Index mit 54,4 veröffentlicht worden. Erwartet wurde der Index mit 53,5.

Die Zahl der Beschäftigten in Italien fiel im Juni 2010 um 0,1 % im Vergleich zum Vormonat.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert im August bei 55,1. Damit wurde die erste Veröffentlichung nach oben revidiert. Im Vorfeld war mit einer Bestätigung der Erstschätzung von 55,0 gerechnet worden. Im Vormonat hatte der Index bei 56,7 notiert.

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2708 gegenüber 1,2689 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8259 nach 0,8265 Britischen Pfund und auf 1,2908 nach 1,2872 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 107,07 nach 106,82 Yen am letzten Handelstag.

Beim ADP Arbeitsmarktbericht der Automatic Data Processing Inc. ("ADP National Employment Report") für August 2010 wird in Bezug auf die Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den USA für den aktuellen Berichtsmonat von einem Zuwachs von 17.000 ausgegangen. Im Vormonat war die Beschäftigtenzahl um 42.000 gestiegen.

Der ISM Index des verarbeitenden Gewerbes (ISM Manufacturing Index) aus den USA für August 2010 sollte im Bereich von 52,5 liegen. Einen Monat zuvor hatte er bei 55,5 notiert.<|<<

Bei den US-amerikanischen Bauausgaben ("Construction Spending") für Juli 2010 wird von einem Rückgang um 0,5 % nach zuvor noch +0,1 % ausgegangen.

Die heutigen Termine im Überblick:

• 13:30 - US Challenger Report August
• 14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht August
• 16:00 - US ISM Index August
• 16:00 - US Bauausgaben Juli
• 16:00 - US Help Wanted Index Juni
• 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)
(01.09.2010/fx/n/m)


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