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News - Marktberichte
26.08.2010
Devisen am Morgen, Euro vollzieht Wendemanöver
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Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Heute Morgen erholt sich der Kurs des Euro weiter, nachdem er sich zunächst gestern um die Marke von 1,2650 US-Dollar stabilisiert und dann über die 1,27er Marke gestiegen war. Bisher wurden heute 1,2738 US-Dollar erreicht.

Zum Britischen Pfund bewegt sich der Euro hingegen nach Erreichen des gestrigen Hochs bei 0,8234 abwärts und hat am Morgen im Tief 0,8156 erreicht. Zum Schweizer Franken konnte die Einheitswährung nach dem Fall unter die 1,30er Marke gestern Abend eine Wende einleiten, die es heute Morgen über die 1,31er Marke geführt hat.

Auch gegenüber dem Japanischen Yen hat der Euro nach dem Fall unter die 106er Marke eine Wende vollzogen und aktuell das 108er Niveau zurückerobert..

Der japanische Großhandelspreisindex für Dienstleistungen ist in der vorläufigen Fassung zum Vorjahr um 1,2 % gesunken, verglichen mit -1,0 % zuvor.

Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in Deutschland ist im Monatsvergleich zum Vorjahr im Juni zum Vorjahr um 1,6 % auf 703.000 gesunken, die Summe der geleisteten Arbeitsstunden ist gleichzeitig um 2,8 % auf 80,3 Mio. Stunden zurückgegangen. Der Gesamtumsatz ist in gleicher Zeit um 6,8 % gesunken und betrug im Berichtsmonat 7,822 Mrd. Euro, während der Index des Auftragseingangs um 0,3 % auf 115,7 nach oben gegangen ist (2005 = 100). Im Jahr 2010 insgesamt ist die Beschäftigtenzahl um 1,0 % auf durchschnittlich 686.000 gesunken, während die geleisteten Arbeitsstunden um 3,4 % auf 358,6 Mio. gefallen waren. Der Gesamtumsatz ging bis dahin um 6,8 % auf 32,24 Mrd. Euro zurück, der Index des Auftragseingangs stieg um 4,4 % auf im Durchschnitt 96,5.

Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland notiert für August bei 106,7. Im Vormonat hatte er noch bei 106,2 gestanden. Erwartet wurde er hingegen im Bereich 106,0. Der Index für die Geschäftslage notiert bei 108,2 nach zuvor 106,8 und erwarteten107,9. Der Index zur Geschäftserwartung liegt nun bei 105,2 nach 105,6 im letzten Monat. Die Erwartung hatte hier im Bereich 104,9 gelegen.

Die spanischen Erzeugerpreise sind im Berichtsmonat um 0,2 % zum Vormonat gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Index um 3,2 %.

Die US-amerikanischen Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im Juli um 3,8 % gefallen. Erwartet wurde hingegen ein Plus im Bereich von 2,5 bis 3,1 %. Im Vormonat waren die Auftragseingänge bei den langlebigen Wirtschaftsgütern noch um 0,1 % zurückgegangen. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -1,2 % nach oben revidiert.

Die Zahl der Hausverkäufe ist in den USA im Juli um 12,4 % auf 276.000 zurückgegangen. Erwartet wurden 300.000 bis 330.000 Hausverkäufe. Im Monat zuvor waren 315.000 Hausverkäufe registriert worden. Damit wurde die zuvor veröffentlichte Zahl von 330.000 nach unten revidiert.

Der Veröffentlichung des wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung zufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 4,11 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -0,818 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 1,1 Mio. Barrel ausgeweitet. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,8 Mio. Barrel geklettert.

Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8185 (0,8193) Britische Pfund (EUR/GBP), 106,49 (106,19) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,2994 (1,3156) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2613 (1,2611).

Der für September vorausberechnete GfK Konsumklimaindex notiert bei 4,1 Punkten nach revidierten 4,0 Punkten im Vormonat. Der Konjunkturerwartungsindex ist im August um 9,8 Punkte auf 46,6 angestiegen. Der Index für die Einkommenserwartung liegt aktuell bei 36,0 Punkten und damit 6,9 Zähler über dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung bleibt unverändert bei 27,9 nach zuvor noch Punkten.

Das spanische Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal 2010 zum Vorquartal um 0,2 % gestiegen. Auf Jahressicht ist das Wachstum rückläufig mit -0,1 %.

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2738 gegenüber 1,2663 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8186 nach 0,8183 Britischen Pfund und auf 1,3131 nach 1,3043 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 107,99 nach 107,14 Yen am letzten Handelstag.

Die heutigen Termine im Überblick:

• 10:00 - EU Geldvolumen Eurozone Juli
• 11:00 - EU Kapitalisierung Börsenmärkte Juli
• 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 14:30 - CA Arbeitsmarktbericht Juni
• 14:30 - CA Tourismus-Indikatoren 1. Quartal
• 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche)
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge
(26.08.2010/fx/n/m)


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