|
News - Marktberichte
|
25.08.2010
Devisen am Morgen, EUR/CHF fällt unter 1,30er Marke
forexcheck.de
|
www.forexcheck.de
|
Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Nachdem die Abwärtsbewegung des Euro zum US-Dollar gestern in einem Tief knapp unter der 1,26er Marke gemündet war, startete das Währungspaar gestern Abend eine Erholung, die bis zur 1,27er Marke reichte. Am Morgen scheint sich der Kurs des Euro um die Marke von 1,2650 US-Dollar zu stabilisieren.
Zum Britischen Pfund kann der Euro nach der gestrigen Aufwärtsbewegung ausgehend von 0,8160 seit gestern Abend weiter sein Niveau um die Marke von 0,82 halten. Zum Schweizer Franken ist die Einheitswährung nach der Seitwärtsbewegung der vergangenen Tage um 1,3150 bis heute Morgen unter die Marke von 1,30 gefallen.
Gegenüber dem Japanischen Yen hat der Euro seine Abwärtsbewegung bis gestern Abend mit einem Fall unter die 106er Marke fortgesetzt, scheint aber heute Morgen einen Boden zu finden um 106,50.
Das deutsche saison- und kalenderbereinigte Quartalswachstum liegt bei 2,2 % nach +0,5 % im Vorquartal und +0,3 % im Quartal davor. Im entsprechenden Quartal des Vorjahres hatte das Wachstum in Deutschland 0,5 % betragen. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das Bruttoinlandsprodukt um 4,1 % gestiegen. Im vorangegangenen Quartal hatte die deutsche Jahresleistung mit 2,1 % im Plus gelegen, im zweiten Quartal des letzten Jahres bei -6,8 %. Die Maastricht-Quote für das erste Halbjahr 2010 liegt bei -3,5 %. Das Finanzierungssaldo der Bundesrepublik lag im ersten Halbjahr nach vorläufigen Schätzungen bei -42,8 Mrd. Euro. Dem steht ein Defizit in Höhe von 18,7 Mrd. Euro aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gegenüber.
Der österreichische Produktionsindex fällt im Vergleich zum Vormonat um 0,6 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat nimmt der Index um 5,7 % zu.
Der belgische Geschäftsklimaindex ist im August auf -5,1 gestiegen von -6,5 im Monat zuvor. Erwartet worden war der Index bei -6,3. Dem Index wird eine große Indikatorwirkung in Bezug auf den EU Wert zugesprochen.
Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge in der Euro-Zone im Juni um 2,5 % gestiegen nach zuvor +3,8 %. Im Jahresvergleich sind die Auftragseingänge um 22,6 % geklettert nach +22,7 %. Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge im gesamten Bereich der EU um 2,4 % gestiegen nach zuletzt noch +4,0 % im Vormonat. Im Jahresvergleich sind die Auftragseingänge hier um 22,5 % gestiegen.
Die Zahl der US-amerikanischen Hausverkäufe ist im Juli auf 3,83 Mio. gefallen. Im Vorfeld war mit einem Bereich von 4,6 bis 4,75 Mio. gerechnet worden. Im Monat zuvor waren 5,26 Mio. Häuser verkauft worden. Damit wurde der Vormonatswert von 5,37 Mio. nach unten revidiert.
Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8193 (0,8169) Britische Pfund (EUR/GBP), 106,19 (108,23) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,3156 (1,3160) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2611 (1,2704).
Der japanische Großhandelspreisindex für Dienstleistungen ist in der vorläufigen Fassung zum Vorjahr um 1,2 % gesunken, verglichen mit -1,0 % zuvor.
Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in Deutschland ist im Monatsvergleich zum Vorjahr im Juni zum Vorjahr um 1,6 % auf 703.000 gesunken, die Summe der geleisteten Arbeitsstunden ist gleichzeitig um 2,8 % auf 80,3 Mio. Stunden zurückgegangen. Der Gesamtumsatz ist in gleicher Zeit um 6,8 % gesunken und betrug im Berichtsmonat 7,822 Mrd. Euro, während der Index des Auftragseingangs um 0,3 % auf 115,7 nach oben gegangen ist (2005 = 100). Im Jahr 2010 insgesamt ist die Beschäftigtenzahl um 1,0 % auf durchschnittlich 686.000 gesunken, während die geleisteten Arbeitsstunden um 3,4 % auf 358,6 Mio. gefallen waren. Der Gesamtumsatz ging bis dahin um 6,8 % auf 32,24 Mrd. Euro zurück, der Index des Auftragseingangs stieg um 4,4 % auf im Durchschnitt 96,5.
Die Erzeugerpreise sind im Berichtsmonat um 0,2 % zum Vormonat gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Index um 3,2 %.
Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2648 gegenüber 1,2631 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8214 nach 0,8199 Britischen Pfund und auf 1,3024 nach 1,3032 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 106,80 nach 106,29 Yen am letzten Handelstag.
Der deutsche ifo Geschäftsklimaindex für August wird im Vorfeld bei 106,0 gesehen nach zuvor 106,2. Der Index zur aktuellen Lage wird mit 107,9 erwartet, nach 106,8 im Vormonat, während der Geschäftserwartungsindex bei 104,9 liegen sollte, nach 105,5 zuvor.
Die heutigen Termine im Überblick:
• 10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex August • 13:00 - US MBA Hypothekenanträge (Woche) • 14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Juli • 16:00 - US Verkäufe neuer Häuser Juli • 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche) • 18:00 - FR Arbeitsmarktdaten Juli • 19:00 - US Auktion 5-jähriger Notes (25.08.2010/fx/n/m)
|