Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Nachdem der der Euro zum US-Dollar am Morgen ein Hoch bei 1,3087 markiert und dann gegen Mittag unter die 1,30er Marke bis auf 1,2985 US-Dollar zurückgefallen war, ist er am Abend wieder zurückgekommen und hat bisher 1,3066 US-Dollar im Hoch erreicht.
Zum Britischen Pfund ist der Euro nach morgendlichen Kursen bei 0,8376 zunächst bis 0,8330 gefallen, am Nachmittag dann erneut bis 0,8364 gestiegen, hat dann aber zum Abend hin wieder nachgegeben bis auf aktuell 0,83015. Auch zum Schweizer Franken musste der Euro gegen Mittag Verluste hinnehmen bis auf 1,3515, kam dann aber fulminant bis auf 1,3632 zurück. Gegenwärtig notiert das Währungspaar um 1,3580. Zum Japanischen Yen sackte der Euro bisher von Niveaus oberhalb des 113,50er Niveaus bis auf 112,05 ab. Am Abend verläuft der Kurs knapp unterhalb des 113er Niveaus.
Die japanische Arbeitslosenquote liegt im Juni saisonbereinigt bei 5,3 % und ist damit zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten ist zum Vorjahr um 20.000 bzw. 0,3 % auf 62,80 Mio. gesunken. Gleichzeitig fiel die Arbeitslosenzahl um 40.000 bzw. 1,1 % auf 3,44 Mio.
Die japanische Industrieproduktion ist im Juni zum Vormonat in der vorläufigen Fassung um 1,5 % gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte die Produktion in der Industrie um 17,0 %.
Die japanischen Verbraucherpreise sind im Juli zum Vorjahr um 0,7 % gefallen. Auf Monatssicht blieben die Preise unverändert. Die Kernrate ohne verderbliche Lebensmittel und ohne Energie sank auf Jahresbasis um 1,5 %, auf Monatssicht verlor der Index um 0,1%.
Der Verbraucherpreisindex für Tokio ist im Juni gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % gefallen. Zum Vormonat ist der Preisindex um 0,6 % gefallen. In der Kernrate (ohne verderbliche Lebensmittel und Energie) ist der Preisindex zum Vorjahr um 1,4 % gesunken, gegenüber dem Vormonat um 0,3 % zurückgegangen.
Das schweizerische KOF Konjunkturbarometer für Juli notiert wie im Vormonat bei 2,23 . Im Mai hatte es bei 2,16 gelegen.
Die italienischen Erzeugerpreise sind im Juni zum Vormonat um 0,2 % gestiegen. Auf Jahressicht sind die Preise der Erzeuger um 3,4 % geklettert. Die Jahresteuerung lag in Italien im Juli nach vorläufigen Angaben bei +0,4 % nach 0,1 % im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2009 stiegen die Preise um 1,7 %.
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Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone für Juli geht von einer Jahresteuerung von 1,7 % aus. Im Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei 1,4 % gelegen.
Für Juli notiert der EuroCOIN Indikator bei 0,40. Im Monat zuvor hatte er noch bei 0,46 gestanden.
Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone bleibt im Juni bei 10,0 %. Bereits im Vormonat hatte sie bei 10,0 % gelegen. Ein Jahr zuvor hatte sie 9,5 % betragen. Die Arbeitslosenquote im Bereich der 27 EU-Mitglieder ist im Berichtsmonat unverändert bei 9,6 % geblieben. Im Vergleichsmonat des Vorjahres hatte sie nur bei 9,0 % gelegen.
Die EZB legte heute die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83490 (0,83670) Britische Pfund (EUR/GBP), 112,62 (113,64) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,3541 (1,3660) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,3028 (1,3069).
Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt ist nach erster offizieller Schätzung im zweiten Quartal um 2,4 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 2,5 bis 3,0 %. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei 3,7 % gelegen (revidiert von 2,7 %). Die persönlichen Ausgaben für den Konsum ("Personal Consumption Expenditures", PCE) sind laut erster öffentlicher Schätzung in der Jahresrate um 1,6 % gestiegen nach 1,9 % im Quartal zuvor. Der Chain Deflator hat um 1,8 % zugelegt. Gerechnet wurde mit einem Plus im Bereich 0,7 bis 1,1 % nach zuvor noch 1,0 %.
Der US-amerikanische Arbeitskostenindex ist im zweiten Quartal um 0,5 % gestiegen nach zuvor 0,6 %. Gerechnet worden war mit einem erneuten Anstieg in Höhe von 0,5 %.
Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex notiert im Juli bei 62,3. Erwartet wurde er im Bereich 56,3 bis 58,5. Im Vormonat hatte der Index noch bei 59,1 gestanden.
Der endgültige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan notiert im Juli bei 67,8 nach 66,5. Es war erwartet worden, dass die Veröffentlichung bei 67,5 revidiert werden würde.
Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,3053 gegenüber 1,3080 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8314 nach 0,8378 Britischen Pfund und auf 1,3575 nach 1,3620 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 112,75 nach 113,67 Yen am letzten Handelstag. (30.07.2010/fx/n/m)