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Euro, zwischen Hoffen und Bangen


21.12.2015
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Nach Angaben der Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt steht der Euro gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD) zwischen Hoffen und Bangen:

Im Bereich des Mehrjahrestiefs vom März bei knapp 1,05 USD ist dem Euro zuletzt eine Stabilisierung gelungen, in dessen Verlauf das Erholungsziel in Form der 38-Wochen-Linie (akt. bei 1,1059 USD) erreicht wurde. Die Rückeroberung dieser Glättungslinie ist die Voraussetzung dafür, dass die Einheitswährung einen neuen Schub verliehen bekommt. Im Erfolgsfall dürften die Tiefstände vom Januar und September bei rund 1,11 USD nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu deutlich höheren Notierungen darstellen. So findet sich die nächste ernsthafte Widerstandszone oberhalb der angeführten Tiefs erst wieder bei rund 1,15 USD.

Allerdings ist der Euro zunächst an der angeführten Wochenglättung gescheitert, was die Unterseite im Währungspaar EUR/USD wieder ins Spiel bringt. Hier gilt es, vor allem die Tiefs vom Mai und Juli bei rund 1,08 USD zu verteidigen, da ansonsten das genannte Mehrjahrestief vom März wieder unmittelbar in Reichweite rückt. Bei den quantitativen Indikatoren zeigen sich unter-schiedliche Tendenzen. Während der Wochen-Stochastik ein frisches Einstiegssignal generiert hat, ist der Oszillator auf Tagesbasis unter seine Triggerlinie gefallen und mahnt zur Vorsicht. In diesem Spannungsverhältnis sollten Anleger den beschriebenen Triggermarken besondere Beachtung schenken, um für die nächste dynamische Kursentwicklung gewappnet zu sein.


Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, Kauflaune nach Fed-Entscheid" voraus?".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "Euro, die Handelsspanne" sowie den Artikel "DAX-Future und der große Verfalltermin" und "DAX, Vorsicht vor "Window Dressing"".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, die Nagelprobe" und "Ölpreis, die ultimative Schlüsselunterstützung" und die Analyse .

Eine Übersicht zu den aktuellen Konjunktur- und Wirtschaftsdaten finden Sie im
Termin-Topic. (18.12.2015/dc/a/g)



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