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Devisen am Morgen, Euro fällt erneut zurück


09.09.2010
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Nachdem sich der Euro gestern noch bis auf 1,2750 US-Dollar hatte erholen können, ist er bis heute Morgen erneut auf 1,2670 US-Dollar abgerutscht.

Zum Britischen Pfund pendelt der Euro aktuell um die 0,8220er Marke. Zum Schweizer Franken konnte der Euro gestern über die 1,29er Marke steigen, ist aber danach bis heute Morgen erneut auf dem weg abwärts in Richtung 1,28er Marke.

Gegenüber dem Japanischen Yen erreichte die Einheitswährung gestern die 107er Marke, fiel aber bis heute Morgen bis auf das 106er Niveau zurück.

Der Wert des japanischen Auftragseingangs im Maschinenbau ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im Juli um 5,7 % geklettert, nachdem er im Vormonat noch um 9,2 % gestiegen war. Die Kernrate ohne volatile Orders ist im privaten Sektor binnen gleicher Frist um 7,7 % gestiegen, nach 10,5 % im Vormonat. Die offizielle Vorausschätzung für das dritte Quartal geht von einem Anstieg der Auftragseingänge in Höhe von 14 % aus, nachdem der Auftragseingang im vorangegangenen Quartal um 3,9 % nach unten gegangen war. Im privaten Sektor ohne die volatilen Orders liegt die Schätzung des ersten Quartals bei 7,3 % nach -3,5 % im Vorquartal.

Die japanische Zahlungsbilanz weist für Juli einen Überschuss in Höhe von 916,1 Billionen Yen aus.

Der Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Außenhandel für Juli 2010 zufolge weist die deutsche Handelsbilanz einen Überschuss in Höhe von 13,5 Mrd. Euro aus nach 14,2 Mrd. Euro (revidiert von 14,1 Mrd. Euro) im Vormonat und 14,3 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Aufgelaufen sind im aktuellen Jahr bereits 88,2 Mrd. Euro, verglichen mit 73,5 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum im Vorjahr. Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Juli Saldo ein Plus in Höhe von 9 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 12,7 Mrd. Euro (revidiert von 12,9 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 10,6 Mrd. Euro. In den ersten 7 Monaten 2010 lag der Überschuss bei 66,6 Mrd. Euro, im Vorjahr zur gleichen Zeit betrug das Plus 55,2 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Juli zum Vorjahr um 18,7 % auf 83 Mrd. Euro geklettert. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-Juli um 24,9 % auf 69,5 Mrd. Euro gestiegen.

Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland insgesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat im ersten Halbjahr 2010 um 7,2 % auf 84.502 gestiegen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist dabei binnen gleicher Frist um 2 % auf 16.468 geklettert. Im Juni allein ist die Zahl der Insolvenzen insgesamt verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,3 % auf 14.377 nach oben gegangen, während die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Vergleich um 1,3 % auf 9.279 zurückgegangen sind.

Der deutsche Arbeitskostenindex ist im zweiten Quartal 2010 um 0,4 % gestiegen. Zum Vorjahresquartal kletterte der Index in Deutschland um 0,5 %.

Die Zahl der Beschäftigten im zulassungspflichtigem Handwerk insgesamt ist in Deutschland im zweiten Quartal diesen Jahres gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % zurückgegangen. Gleichzeitig ist der Umsatz um 1,0 % gestiegen.


Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ist in Deutschland im Juli zum Vormonat preis- und saisonbereinigt nur um 0,1 % gestiegen. Erwartet worden war hingegen ein Anstieg in Höhe von 1,0 %. Im Vormonat war die Produktion um 0,6 % gesunken. Auf das Jahr gesehen kletterte die Produktion nach Bereinigung der Arbeitstage um 0,9 %.

Der britische Produktionsindex ist im Juli auf Jahressicht um 1,9 % gestiegen. Im Juli allein ist die Produktion zum Vormonat um 0,3 % geklettert. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich in der gleichen Zeit um 4,9 %.

Die US-amerikanischen Verbraucherkredite haben sich im Juli um 3,6 Mrd. US-Dollar verringert. Erwartet wurde ein Rückgang um 5,25 bis 5,5 Mrd. US-Dollar. Zuvor war ein Rückgang um rund 1,0 Mrd. US-Dollar zu verzeichnen gewesen. Damit wurde der Vormonatswert von -1,3 Mrd. US-Dollar nach oben revidiert.

Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82205 (0,83160) Britische Pfund (EUR/GBP), 106,41 (106,86) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,2837 (1,2903) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2697 (1,2744).

Der Index für das japanische Verbrauchervertrauen notiert im August bei 42,4. Einen Monat zuvor hatte der Vertrauensindex bei 43,3 gelegen, im Vergleichsmonat ein Jahr zuvor bei 40,1.

Die deutschen Verbraucherpreise sind zum Vormonat unverändert geblieben nach zuletzt +0,3 %. Die Jahresteuerung liegt bei 1,0 %. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im August gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,1 %.

Der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahresmonat im Juli um 9,9 % gestiegen. Im Vormonat hatte das Plus 10,6 % betragen (revidiert von 10,7 %). Der Inlandsumsatz ist im Juli-Jahresvergleich um 7,7 % geklettert, der Umsatz mit dem Ausland um 12,7 %. Im Saison- und arbeitstäglich bereinigten Vergleich zum Vormonat verlor der Umsatz-Volumenindex im Juli um 0,9 % nach -0,5 % im Vormonat. Im Inlandsgeschäft sank der Index dabei um 1,2 %, im Auslandsgeschäft fiel er um 0,5 %.

Die Zahl der deutschen Gästeübernachtungen ist im Juli gegenüber dem Vorjahr um 4,0 % auf rund 47 Mio. geklettert. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste ist binnen Jahresfrist um 11 % auf 7,9 Mio. gestiegen.

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2675 gegenüber 1,2725 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8222 nach 0,8223 Britischen Pfund und auf 1,2847 nach 1,2867 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 106,02 nach 106,71 Yen am letzten Handelstag.

Die heutigen Termine im Überblick:

• 09:30 - JP BoJ Monatsbericht September (Volltext)
• 10:30 - GB Handelsbilanzsaldo Juli
• 10:30 - GB BoE Ratssitzung
• 13:00 - GB BoE Sitzungsergebnis
• 14:30 - US Handelsbilanz Juli
• 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 14:30 - CA Hauspreisindex Juli
• 14:30 - CA Handelsbilanz Juli
• 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche)
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge
(09.09.2010/fx/n/m)


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