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Devisen am Morgen, EUR/USD fällt unter 1,27er Marke


08.09.2010
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Nachdem der Euro zum US-Dollar am Montag noch ein Hoch bei 1,2915 markiert hatte, ist das Währungspaar in eine Abwärtsbewegung übergegangen, die ihn bis heute Morgen unter den 1,27er Level geführt hat bis auf 1,2680 US-Dollar im Tief. Aktuell scheint es aber eine Wende nach oben zu geben.

Auch zum Britischen Pfund hatte der Euro am Montag ein Hoch erzielt. Von dieser Marke bei 0,8387 musste das Währungspaar aber danach deutliche Verluste hinnehmen, die in einen Kurs in Richtung auf die Marke von 0,8220 am heutigen Morgen führten. Zum Schweizer Franken Hier bewegte sich das Währungspaar bereits am Freitag auf ein Hoch oberhalb der 1,3150er Marke, fiel dann aber stetig ab und steht heute Moren vor dem Test der 1,28er Marke.

Gegenüber dem Japanischen Yen hatte der Euro am Freitag in der Spitze 109,40 erreicht. Bis heute Morgen sackte der Kurs bis unter die 106er Marke, zeigt aber nun eine leichte Tendenz nach oben.

Die Australische Notenbank belässt die Zinsen bei 4,5 %.

Die Japanische Notenbank belässt ihren Zinssatz unverändert bei 0,10 %.

Der japanische ESRI-Frühindikator notiert in seiner vorläufigen Veröffentlichung für Juli bei 98,2. Im Vormonat hatte der Index bei 99,0 gelegen.

Der Auftragseingang der Industrie ist im Juli in Deutschland auf Monatssicht saison- und preisbereinigt um 2,2 % gegenüber Vormonat gesunken. Im Vormonat war der Auftragseingang revidiert um 3,6 % gestiegen.

Die schweizerische Arbeitslosenquote ist im August bei 3,8 % verblieben.

Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83160 (0,83825) Britische Pfund (EUR/GBP), 106,86 (108,42) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,2903 (1,3070) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2744 (1,2874).


Der Wert des japanischen Auftragseingangs im Maschinenbau ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im Juli um 5,7 % geklettert, nachdem er im Vormonat noch um 9,2 % gestiegen war. Die Kernrate ohne volatile Orders ist im privaten Sektor binnen gleicher Frist um 7,7 % gestiegen, nach 10,5 % im Vormonat. Die offizielle Vorausschätzung für das dritte Quartal geht von einem Anstieg der Auftragseingänge in Höhe von 14 % aus, nachdem der Auftragseingang im vorangegangenen Quartal um 3,9 % nach unten gegangen war. Im privaten Sektor ohne die volatilen Orders liegt die Schätzung des ersten Quartals bei 7,3 % nach -3,5 % im Vorquartal.

Die japanische Zahlungsbilanz weist für Juli einen Überschuss in Höhe von 916,1 Billionen Yen aus.

Der Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Außenhandel für Juli 2010 zufolge weist die deutsche Handelsbilanz einen Überschuss in Höhe von 13,5 Mrd. Euro aus nach 14,2 Mrd. Euro (revidiert von 14,1 Mrd. Euro) im Vormonat und 14,3 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Aufgelaufen sind im aktuellen Jahr bereits 88,2 Mrd. Euro, verglichen mit 73,5 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum im Vorjahr. Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Juli Saldo ein Plus in Höhe von 9 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 12,7 Mrd. Euro (revidiert von 12,9 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 10,6 Mrd. Euro. In den ersten 7 Monaten 2010 lag der Überschuss bei 66,6 Mrd. Euro, im Vorjahr zur gleichen Zeit betrug das Plus 55,2 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Juli zum Vorjahr um 18,7 % auf 83 Mrd. Euro geklettert. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-Juli um 24,9 % auf 69,5 Mrd. Euro gestiegen.

Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland insgesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat im ersten Halbjahr 2010 um 7,2 % auf 84.502 gestiegen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist dabei binnen gleicher Frist um 2 % auf 16.468 geklettert. Im Juni allein ist die Zahl der Insolvenzen insgesamt verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,3 % auf 14.377 nach oben gegangen, während die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Vergleich um 1,3 % auf 9.279 zurückgegangen sind.

Der deutsche Arbeitskostenindex ist im zweiten Quartal 2010 um 0,4 % gestiegen. Zum Vorjahresquartal kletterte der Index in Deutschland um 0,5 %.

Die Zahl der Beschäftigten im zulassungspflichtigem Handwerk insgesamt ist in Deutschland im zweiten Quartal diesen Jahres gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % zurückgegangen. Gleichzeitig ist der Umsatz um 1,0 % gestiegen.

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2722 gegenüber 1,2683 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8225 nach 0,8260 Britischen Pfund und auf 1,2806 nach 1,2824 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 106,29 nach 106,26 Yen am letzten Handelstag.

Bei den Zahlen zur deutschen Produktion im produzierenden Gewerbe für Juli 2010 wird ein Anstieg um 1,0 % erwartet. Ein Monat zuvor war die Produktion des deutschen produzierenden Gewerbes um 0,6 % gefallen.

Die heutigen Termine im Überblick:

• 10:30 - GB Industrieproduktion Juli
• 10:30 - GB BoE Ratssitzung
• 12:00 - DE Produktion prod. Gewerbe Juli
• 13:00 - US MBA Hypothekenanträge (Woche)
• 14:30 - CA Baugenehmigungen Juli
• 15:00 - CA BoC Sitzungsergebnis
• 16:00 - CA Ivey Einkaufsmanagerindex August
• 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)
• 19:00 - US Auktion 10-jähriger Notes
• 19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills
• 20:00 - US Beige Book
• 21:00 - US Verbraucherkredite Juli
(08.09.2010/fx/n/m)


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