Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Nach der Aufwärtsbewegung am Mittwoch über die 1,28 US-Dollar-Marke hält sich der Euro weiter auf hohem Niveau um 1,2820 US-Dollar.
Auch zum Britischen Pfund konnte der Euro gestern noch einmal deutlich zulegen bis über 0,8340. Aktuell gibt der Kurs etwas nach in Richtung 0,83er Marke. Zum Schweizer Franken pendelt der Euro nach gestrigen leichten Schwächen heute Morgen um die 1,30er Marke. Am gestrigen Morgen hatte die Einheitswährung im Hoch bei 1,3034 Schweizer Franken notiert, war aber im Laufe des Vormittags bis auf 1,2939 im Tief gefallen.
Gegenüber dem Japanischen Yen pendelt die Einheitswährung weiter um den 108er Level.
Das schweizerische Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal um 0,9 % geklettert. Im ersten Quartal war die Leistung um 0,4 % nach oben gegangen. Im Vergleich zum Quartal ein Jahr zuvor stieg die Wirtschaftsleistung um 3,4 %, nach 2,2 % im ersten Quartal.
Die schweizerischen nominalen Detailhandelsumsätze im Juli 2010 sind um 3,0 % gestiegen. Auch die realen Umsätze nahmen um 4,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zu.
Der britische Hauspreisindex steigt im August im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %, runter von 6,6 %. Zum Vormonat fiel der Index um 0,9 %.
Das Außenhandelsdefizit Italiens im Handel mit nicht EU Mitgliedern liegt bei 125 Mio. Euro.
Die italienischen Erzeugerpreise sind im Juli zum Vormonat um 0,1 % gefallen. Auf Jahressicht sind die Preise der Erzeuger um 3,9 % geklettert.
Das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone ist im zweiten Quartal um 1,0 % gestiegen. Damit wurde die erste Veröffentlichung von 1,3 % leicht nach unten revidiert. Im vorangegangenen Quartal hatte das Quartalswachstum bei 0,2 % gelegen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei 1,9 % nach 0,6 % im Quartal zuvor. Hier wurde die zuvor veröffentlichte Vorabmeldung von 1,7 % revidiert. Das Bruttoinlandsprodukt der gesamten EU ist im zweiten Quartal 2010 um 1,0 % gestiegen und damit unrevidiert geblieben. Im vorangegangenen Quartal hatte das Wachstum 0,2 % betragen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei aufwärtsrevidierten 1,9 %, verglichen mit vorab veröffentlichten 1,7 %. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei 1,5 % gelegen.
Die Erzeugerpreise der Industrie sind in der Euro-Zone im Juli zum Vormonat um 0,2 % gestiegen nach zuvor +0,3 %. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 4,0 % geklettert nach zuvor +3,0 %. Im Bereich der gesamten EU sind die Erzeugerpreise der Industrie im Monatsvergleich um 0,2 % gestiegen nach zuvor +0,2%. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 4,4 % gestiegen nach zuvor +3,5 %.
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Die Europäische Zentralbank belässt die Zinsen erwartungsgemäß unverändert bei 1,0 %. Der letzte Zinsschritt der EZB liegt zurück im Mai diesen Jahres. Die Notenbank hatte die Zinsen um 25 Basispunkte auf die aktuellen 1,00 % gesenkt.
Der Monster Beschäftigungsindex aus den USA notiert für August bei 136. Im Vormonat lag der Index bei 138, ein Jahr zuvor hatte er bei 121 notiert.
Die US-amerikanische Arbeitsproduktivität (im Nonfarm Business) ist im zweiten Quartal saisonbereinigt und annualisiert um 1,8 % gefallen. Damit wurde die vorläufige Veröffentlichung von -0,9 % nach unten revidiert. Erwartet wurde ein Rückgang um 1,4 bis 1,7 %. Im ersten Quartal hatte das Plus noch bei 2,8 % gelegen.
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 472.000 gefallen. Erwartet wurden 475.000 neue Anträge nach zuvor 478.000 (revidiert von 475.000).
Der US-amerikanische Index zu den anstehenden Hausverkäufen ist im Juli um 5,2 % auf 79,4 gestiegen. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 1,0 %. Im Vormonat hatte der Index revidiert bei 75,5 gestanden.
Die US-amerikanischen Industrieaufträge sind im Juli um 0,1 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 0,1 bis 0,3 %.
Die US-amerikanischen Erdgasvorräte ("Nat Gas Inventories") sind in der letzten Woche um 54 Bcf auf 3.106 Bcf gestiegen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 40 Bcf geklettert, im Vorjahr hatten sie bei 3.314 Bcf gelegen.
Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83275 (0,83105) Britische Pfund (EUR/GBP), 107,81 (107,54) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,2953 (1,2967) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2818 (1,2800).
Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2830 gegenüber 1,2803 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8324 nach 0,8286 Britischen Pfund und auf 1,2977 nach 1,3007 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 108,02 nach 108,13 Yen am letzten Handelstag.
Der deutsche Dienstleistungsindex für August 2010 wird bei 58,5 nach zuvor 56,5 erwartet, der europäische mit 55,6 erwartet nach zuletzt noch 55,8.
Die heutigen Termine im Überblick:
• 09:45 - IT Dienstleistungsindex August • 09:50 - FR Dienstleistungsindex August • 09:55 - DE Dienstleistungsindex August • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Eurozone August • 10:00 - EU Dienstleistungsindex Eurozone August • 10:30 - GB CIPS Dienstleistungsindex August • 11:00 - EU Einzelhandel Juli • 14:30 - US Arbeitslosenquote August • 14:30 - US Beschäftigte ex Agrar August • 14:30 - US Wochenstunden August • 14:30 - US Stundenlöhne August • 16:00 - US ISM Dienstleistungsindex August (03.09.2010/fx/n/m)