Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Der Euro notiert heute Morgen nach einem Tief gestern Morgen bei 1,2627 und einem Hoch bei 1,2728 erneut zwischen 1,27 und 1,2720 US-Dollar.
Zum Britischen Pfund schoss der Euro gestern im Laufe des Tages förmlich nach oben ausgehend vom Tief gestern Morgen bei 0,8171 bis auf 0,8265 heute Morgen. Zum Schweizer Franken hat die Einheitswährung gestern nach einem Tief bei 1,2852 aufgeholt bis auf aktuell 1,2931.
Gegenüber dem Japanischen Yen pendelt der Euro weiter weiträumig um die 107er Marke. Zunächst hatte er seinen seit dem Tief am Dienstag bei 105,70 anhaltenden Aufwärtstrend halten und am Montag ein Hoch bei 109,50 erreichen können. Danach war es allerdings wieder abwärts gegangen bis auf 106,19 im Tief. Von dort ausgehend konnte die Einheitswährung aufholen bis auf 107,60. Dieses Muster wiederholte sich gestern Abend mit einem Tief bei 106,40 und einem Hoch heute Morgen bei 107,39.
Der japanische Einzelhandelsumsatz ist im Juli zum Vorjahr um 0,7 % gestiegen. Im Monat zuvor war noch ein Umsatzplus um 0,4 % vermeldet worden. Der Umsatz großer Verkaufshäuser ist im Berichtszeitraum um 1,2 % zurückgegangen.
Die japanische Industrieproduktion ist im Juli zum Vormonat in der vorläufigen Fassung um 0,3 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte die Produktion in der Industrie um 14,8 %.
Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im August saisonbereinigt um 17.000 zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote bleibt demnach im August auf 7,6 %.
Gemäß der deutschen ILO Arbeitsmarktstatistik für Juli 2010 liegt die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland bei 40,2 Mio. und damit um 0,4 % über dem Vorjahresniveau. Zum Vormonat sank die Zahl der Erwerbstätigen um 0,2 %. Saisonbereinigt verblieb die Zahl stabil. Die Zahl der Erwerbslosen lag im Juli bei 2,96 Mio. und damit 10,1 % unter Stand von Juli 2009. Die EU harmonisierte Erwerbslosenquote lag im Juli mit 6,9 % unter der des Vorjahres in Höhe von damals noch 7,6 %.
Der italienische Geschäftsklimaindex ist im August auf 100,5 gestiegen von 98,3 im Monat zuvor. Erwartet wurde der Geschäftsklimaindex bei 98,5. Der italienische Einzelhandelsumsatz ist im Juni zum Vormonat um 0,3 % gestiegen. Auf Jahresbasis ist der Umsatz um 0,5 % geklettert.
Der britische GfK Verbrauchervertrauensindex notiert bei -18. Erwartet wurde der Vertrauensindex mit -24,5 nach zuvor -22.
Die Verbraucherkredite in Großbritannien sind im Juli um 0,3 Mrd. Pfund gestiegen. Einen Monat zuvor hatten sie noch 0,4 Mrd. Pfund betragen.
Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone bleibt im Juli bei 10 %. Bereits im Vormonat hatte sie bei 10,0 % gelegen, ein Jahr zuvor hatte sie noch 9,6 % betragen. Die Arbeitslosenquote im Bereich der 27 EU-Mitglieder ist im Berichtsmonat unverändert bei 9,6 % geblieben. Im Vergleichsmonat des Vorjahres hatte sie noch bei 9,1 % gelegen.
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Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone für August geht von einer Jahresteuerung von 1,6 % aus. Im Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei 1,7 % gelegen.
Die Verbraucherpreise sind den OECD-Staaten in den 12 Monaten bis Juli um 1,6 % gestiegen nach zuvor 1,5 %.
Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex notiert im August bei 56,70. Erwartet wurde er im Bereich 58. Im Vormonat hatte der Index noch bei 62,3 gestanden.
Der US-amerikanische Vertrauensindex notiert im August bei 53,50. Erwartet wurde er im Bereich 49,5 bis 50. Im Vormonat hatte er bei 51 notiert. Damit wurde die ursprüngliche Veröffentlichung von 50,4 nach oben revidiert.
Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8248 (0,8165) Britische Pfund (EUR/GBP), 107,07 (107,74) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,2935 (1,3055) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2680 (1,2700).
Die australische Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal um 1,2 % gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist die Leistung der australischen Wirtschaft um 3,3 % gestiegen.
Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im Juli gegenüber dem Vorjahr nominal um 2,4 % gestiegen nach zuvor +5,3 %,real war ein Anstieg um 0,8 % zu verzeichnen, nach zuletzt noch 4,7 %. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 0,1 % gesunken nach zuletzt noch 0,5 %, real um 0,3 % zurückgegangen nach +0,3 % im Vormonat.
Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2708 gegenüber 1,2689 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8259 nach 0,8265 Britischen Pfund und auf 1,2908 nach 1,2872 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 107,07 nach 106,82 Yen am letzten Handelstag.
Der deutsche Einkaufsmanagerindex für August 2010 wird bei 58,2 erwartet und damit unter den 61,2 des Vormonats.
Der Einkaufsmanagerindex der Eurozone für August 2010 wird bei 55,0 gesehen. Im Monat zuvor war der Index mit 56,7 veröffentlicht worden.
Die heutigen Termine im Überblick:
• 09:30 - CH Einkaufsmanagerindex August • 09:45 - IT Einkaufsmanagerindex August • 09:50 - FR Einkaufsmanagerindex August • 09:55 - DE Einkaufsmanagerindex August • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Eurozone August • 10:00 - EU EZB MFI Zinsstatistik • 10:00 - DE VDMA Auftragseingang Juli • 10:30 - GB CIPS Einkaufsmanagerindex August • 11:00 - IT Arbeitsmarktindikatoren Großfirmen Juni • 13:00 - US MBA Hypothekenanträge (Woche) • 13:30 - US Challenger Report August • 14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht August • 16:00 - US ISM Index August • 16:00 - US Bauausgaben Juli • 16:00 - US Help Wanted Index Juni • 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche) (01.09.2010/fx/n/m)