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Devisen am Morgen, Euro verliert wieder an Boden


31.08.2010
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Seit dem Tief des Euro zum US-Dollar am vergangenen Dienstag unter der 1,26er Marke, hatte dieser sich zunächst stetig erholt und gestern Morgen Kurse oberhalb von 1,2760 US-Dollar erreicht. Im Anschluss sackte das Währungspaar wieder ab und markierte heute Morgen ein Tief bei 1,2633.

Zum Britischen Pfund erreichte der Euro am Freitag ein Hoch knapp unter der Marke von 0,8230. Gestern hat sich der Kurs wieder abgeschwächt bis auf 0,8164, heute Morgen geht es bisher aufwärts in Richtung 0,8210er Marke. Zum Schweizer Franken hat die Einheitswährung sich nach Tiefs am Freitag um die 1,30er Marke bis auf 1,3140 am Montagmorgen erholt, ist dann aber gestern erneut abgerutscht bis unter die 1,30er Marke und bewegt sich heute Morgen auf den 1,29er Level zu.

Gegenüber dem Japanischen Yen konnte der Euro zunächst seinen seit dem Tief am Dienstag bei 105,70 anhaltenden Aufwärtstrend halten und hatte gestern Morgen die Marke von 109,50 erreicht. Danach ging es allerdings wieder abwärts bis auf aktuell 106,30 heute Morgen im Tief.

Die japanischen Verbraucherpreise sind im Juli zum Vorjahr um 0,9 % gefallen. Auf Monatssicht sanken die Preise um 0,5 %. Die Kernrate ohne verderbliche Lebensmittel und ohne Energie sank auf Jahresbasis um 1,1 %, auf Monatssicht verlor der Index um 0,3 %.

Der Güterverkehr der Eisenbahnen in Deutschland ist im ersten Halbjahr des Jahres 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,1 % auf 173,9 Mio. Tonnen gestiegen. De Transportleistung gemessen an Tonnenkilometern hat sich in gleicher Frist um 13,8 % auf 52,5 Mrd. Tonnenkilometer erhöht.

Der Gesamtindex der Geschäfts- und Verbraucherstimmung für die Euro-Zone notiert im August bei 101,8 nach zuvor 101,3. Das Industrievertrauen liegt im Berichtsmonat bei -4 nach zuvor noch -4. Das Verbrauchervertrauen notiert zur gleichen Zeit bei -11 nach -12 im Vormonat.

Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im August bei 0,61. Im Vormonat hatte der Geschäftsklimaindex bei 0,63 gelegen. Die erste Veröffentlichung für Juli ist damit von 0,66 nach unten revidiert worden.

Die persönlichen Auslagen sind in den USA im Juli um 0,4 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von 0,3 %. Im Vormonat waren die persönlichen Auslagen um 0,0 % gestiegen. Damit wurde der Vormonatswert unrevidiert belassen.


Die persönlichen Einkommen sind in den Vereinigten Staaten im Juli um 0,2 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 %. Im Vormonat waren die Einkommen gleich geblieben. Damit wurde der Vormonatswert unrevidiert belassen.

Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8165 (0,8206) Britische Pfund (EUR/GBP), 107,74 (107,54) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,3055 (1,3004) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2700 (1,2713).

Der japanische Einzelhandelsumsatz ist im Juli zum Vorjahr um 0,7 % gestiegen. Im Monat zuvor war noch ein Umsatzplus um 0,4 % vermeldet worden. Der Umsatz großer Verkaufshäuser ist im Berichtszeitraum um 1,2 % zurückgegangen.

Die japanische Industrieproduktion ist im Juli zum Vormonat in der vorläufigen Fassung um 0,3 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte die Produktion in der Industrie um 14,8 %.

Der britische GfK Verbrauchervertrauensindex notiert bei -18. Erwartet wurde der Vertrauensindex mit -24,5 nach zuvor -22.

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2651 gegenüber 1,2664 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8208 nach 0,8190 Britischen Pfund und auf 1,2915 nach 1,2991 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 106,82 nach 107,09 Yen am letzten Handelstag.

Vor Veröffentlichung der europäischen Zahlen zur Arbeitslosigkeit für Juli 2010 wird die Arbeitslosenquote mit unveränderten 10,0 % erwartet.

Die offizielle Vorabschätzung der Inflation für die Eurozone sollte bei 1,5 % liegen. Zuletzt hatte die Jahresteuerung bei 1,7 % gelegen.

Die heutigen Termine im Überblick:

• 09:30 - IT Geschäftsklimaindex August
• 09:55 - DE Arbeitsmarktdaten August
• 10:00 - IT Einzelhandelsumsatz Juni
• 10:30 - GB Verbraucherkredite Juli
• 11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone August
• 11:00 - EU Arbeitslosigkeit Juli
• 11:00 - IT Verbraucherpreise August
• 11:15 - EU EZB Zuteilung Haupt-Refi-Tender
• 12:00 - FR OECD Verbraucherpreise Juli
• 13:45 - US ICSC-UBS Index (Woche)
• 14:30 - CA BIP (Industrie) Juni
• 14:55 - US Redbook (Woche)
• 15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Juni
• 15:00 - EU EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven
• 15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago August
• 16:00 - US State Street Investor Confidence Index August
• 16:00 - US Verbrauchervertrauen August
• 19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills
• 19:00 - DE Verfall EONIA-Futures (Eurex)
• 20:00 - US FOMC Sitzungsprotokoll
• 21:00 - US Agrarpreise August
• 23:00 - US ABC Verbrauchervertrauen (Woche)
(31.08.2010/fx/n/m)


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