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EUR/CHF: Ein langsamer Anstieg auf etwa 1,08 auf Sicht von zwölf Monaten erwartet


11.05.2020
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - In der Corona-Krise ist der Schweizer Franken als sicherer Hafen hoch gefragt, so die Analysten der DekaBank.

Seit Mitte März bewege sich der EUR/CHF-Kurs (ISIN EU0009654078/ WKN 965407) auf niedrigen Niveaus zwischen 1,05 und 1,06. Auf dem Euro laste die Bewältigung der Corona-Krise, die die ohnehin hohen Staatsschulden vieler Euro-Länder weiter hochschraube. Demgegenüber punkte die Schweiz mit ihren soliden Staatsfinanzen und mit einer der niedrigsten Schuldenstandsquoten unter den OECD-Ländern (knapp 40% des BIP). Auf Sicht von zwölf Monaten würden die Analysten der DekaBank einen langsamen Anstieg des EUR/CHF-Kurses auf etwa 1,08 erwarten. Mit der ab der zweiten Jahreshälfte erwarteten wirtschaftlichen Erholung Eurolands dürfte der Aufwertungsdruck auf den Franken nachlassen. Allerdings könnten die alten Top-Themen, der Handelsstreit und der Brexit, immer wieder für Nachfrageschübe nach dem Franken sorgen.

EUR/CHF handle weiterhin knapp oberhalb von 1,0500. Dieses Niveau bilde weiterhin das wichtige Unterstützungsniveau für den Euro. Schlusskurs unterhalb dieses Levels berge die Gefahr eines weiteren Rücksetzers in Richtung 1,0265 bis 1,0000. Aktuell werde die Chance einer technischen Erholung (1,0715 bis 1,0810) weiterhin leicht favorisiert.

Der Schweizer Franken bleibe deutlich überwertet. Mit ihrer politischen Neutralität und der soliden Wirtschaft sei die Schweiz als sicherer Hafen stark gefragt. Dafür würden die anhaltenden geopolitischen Risiken sowie seit Jahresanfang auch die Corona-Krise sorgen. So habe sich der EUR/CHF-Kurs von seinem Höhenflug auf knapp 1,20 im Frühjahr 2018 mittlerweile deutlich nach unten entfernt. Im Prognosezeitraum würden die Analysten der DekaBank eine nur langsame Abwertung des Franken erwarten. Dabei seien seitens der Geldpolitik keine Impulse zu erwarten. Angesichts niedriger Inflationserwartungen sei die ultra-lockere Geldpolitik sowohl in Euroland (negativer Einlagensatz und Wertpapierkäufe) als auch in der Schweiz (Negativzinspolitik und Devisenkäufe) auf Jahre angelegt. Allerdings dürfte nach der Corona-Krise die Risikowahrnehmung nachlassen. Zudem sollte auch das Wiedererstarken der Euroland-Konjunktur den Schweizer Franken schwächen. (Ausgabe 5 vom Mai 2020) (11.05.2020/fx/a/t)

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