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EUR/JPY leicht abgewertet


11.05.2020
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der Euro hat gegenüber dem Japanischen Yen (ISIN EU0009652627/ WKN 965262) in den vergangenen Wochen leicht abgewertet, so die Analysten der DekaBank.

Der EUR/JPY-Wechselkurs sei im April von 119 auf 117 zurückgegangen. Damit gehe ein kurzer Höhenflug des Euro gegenüber dem Yen zu Ende, der im Januar 2020 den EUR/JPY-Wechselkurs bis auf 123 getragen habe. Dies sei im Zuge des japanischen Wirtschaftseinbruchs im Zusammenhang mit der Mehrwertsteueranhebung und der sich abzeichnenden Rezession geschehen. Im dritten Quartal sei die japanische Wirtschaftsleistung bereits schwach gewesen und im vierten Quartal sei das BIP in Japan unerwartet stark geschrumpft. Die japanische Politik habe mit Konjunkturpaketen und weiteren geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen reagiert. Dieser Vorteil für den Euro verschwimme aber in der eingesetzten Corona-Krise durch die ergriffenen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen in Euroland.

EUR/JPY zeige sich aktuell ebenfalls von seiner schwachen Seite. 114,85 (Tief 21.04.17) sei auf Wochenbasis eine wichtige Unterstützung für den Euro. Wochenschlusskurs unterhalb dieses Niveaus sollten weiteres Abwärtspotenzial eröffnen (112,00). Kurse oberhalb von 116,30 würden den derzeitigen Druck für den Euro etwas relativieren. Ruhigeres Fahrwasser erscheine für den Euro jedoch erst oberhalb der 120,75 gegeben.

Der Ausblick für die japanische Währung sei trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit durchgreifenden Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Japaner seien damit aber zufrieden. Die Partei von Premierminister Abe habe einen starken Sieg bei den Oberhauswahlen im Juli 2019 erreicht. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (Ausgabe 5 vom Mai 2020) (11.05.2020/fx/a/t)

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