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EUR/USD auf schwachem Niveau seitwärts


11.05.2020
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der Einschlag durch Corona in der Weltwirtschaft im März hat auch die Devisenmärkte kräftig durchgeschüttelt, so die Analysten der DekaBank.

Die starken Anpassungen in der internationalen Geldpolitik hätten den EUR/USD-Wechselkurs (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) in stürmisches Fahrwasser gebracht. Die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank hätten angesichts des sich abzeichnenden enormen Konjunktureinbruchs im ersten Halbjahr 2020 ihre lockere Geldpolitik stark ausgeweitet. Nachdem sich der geldpolitische Sturm gelegt habe, sei der April deutlich ruhiger für den EUR/USD-Wechselkurs verlaufen. Der Euro sei gegenüber dem US-Dollar mit 1,09 EUR/USD in den April gestartet. Dies sei auch sein Niveau zum Monatsende gewesen. Dabei hätten sich die sehr schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA und Euroland in der Auswirkung auf den EUR/USD-Wechselkurs im Monatsverlauf ausgeglichen.

EUR/USD handle auf schwachem Niveau seitwärts. Die jüngste Erholung bis 1,1000 habe nicht nachhaltig überschritten werden worden und in der Folge sei der Kurs erneut in die 1,0800 Region gerutscht. Euro-Unterstützung liege aktuell bei 1,0775/1,0635. Widerstände lägen bei 1,0925/1,1020/1,1110. Die technischen Indikatoren seien aktuell leicht negativ zu werten. Sollte 1,0775 nachhaltig unterschritten werden, werde ein Test Richtung 1,0635 nicht ausgeschlossen.

Es sei ein schwieriges Jahr 2019 für den Euro gewesen. Die Wachstumsschwäche in Euroland und die erneute Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank hätten den Euro kalt erwischt. Ein Absturz sei aber ausgeblieben, weil die US-Notenbank ihren Leitzinserhöhungspfad beendet habe und schnell zu Leitzinssenkungen übergegangen sei. Der Spielraum für einen stärkeren Euro gegenüber dem US-Dollar sei nicht groß. Da sich der US-Zinsvorteil an den Kapitalmärkten bereits deutlich verringert habe. Die Entwicklung der Zinsdifferenzen zwischen den USA und Euroland deute auf eine volatile Seitwärtsbewegung hin. Die wirtschaftliche Stabilisierung in Euroland im zweiten Halbjahr dürfte den Euro stützen. Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren, nicht zuletzt auch um die Fiskal- und Geldpolitik in den USA und Euroland, würden ebenfalls erhöhte Schwankungen bei der EUR/USD-Wechselkursentwicklung erwarten lassen. (Ausgabe 5 vom Mai 2020) (11.05.2020/fx/a/t)

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