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Eurokrise 2.0: Weshalb der Euro zum US-Dollar das Nachsehen haben könnte


08.05.2020
BNP Paribas

Paris (www.forexcheck.de) - Rauf, runter, rauf - die Ausschläge beim Währungspaar Euro/US-Dollar haben seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie an Dynamik gewonnen, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Innerhalb weniger Tage habe der Euro zuletzt zum US-Dollar in einem selten da gewesenen Ausmaß auf oder abgewertet. Unter dem Strich habe die europäische Gemeinschaftswährung im Vergleich zum Greenback in den vergangenen Wochen aber an Wert verloren. Der Markt gehe offenbar davon aus, dass die USA die Folgen der Coronakrise besser verkraften würden als die Staaten der Europäischen Union.

Bundesverfassungsgericht belaste Euro zusätzlich

Ob das tatsächlich so eintreten werde, sei zwar offen, doch zeigt etwa die Staatsschuldenkrise von 2011, das das politische Gebilde der Eurozone nicht unerschütterlich sei. Erschwerend komme hinzu, dass der jahrelange Aufschwung nach der Finanzkrise Ländern aus Südeuropa zwar Erleichterung verschafft habe, aber nicht alle Probleme - wie etwa die hohe Verschuldung Italiens - gelöst habe. Die Coronakrise könnte daher über kurz oder lang die Europäische Union vor große Probleme stellen, zumal auch jetzt vor allem einige Staaten der südlichen Peripherie der Eurozone besonders stark unter der Corona-Pandemie leiden würden. Und: Dass das Bundesverfassungsgericht vor wenigen Tagen das EZB-Anleihekaufprogramm als teilweise verfassungswidrig eingestuft habe, dürfte dem Euro ebenfalls nicht gerade Rückenwind verleihen, im Gegenteil. (08.05.2020/fx/a/t)

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