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Dollar-Stärke trifft Euro-Schwäche


12.02.2020
Nord LB

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Die Angaben zur Entwicklung der deutschen Industrieproduktion haben zuletzt Druck auf den Euro ausgelöst - zumal sich die entsprechenden Daten aus Frankreich ebenfalls schwach präsentiert haben, so die Analysten der Nord LB.

Zudem würden die jüngsten Zahlen zu den ISM PMIs auf eine erfreuliche Entwicklung der Wirtschaft der USA hindeuten. Der aktuelle US-Arbeitsmarktbericht habe das von den Stimmungsindikatoren gelieferte Bild zum Abschluss der vergangenen Woche dann noch bestätigt. Die Ökonomie der USA habe zum Start des neuen Jahres mehr als 200.000 neue Jobs schaffen können. Zudem hätten auch die Löhne um immerhin 3,1% Y/Y angezogen. Diese Zahlen seien erfreulich. Damit treffe am Devisenmarkt eine Dollar-Stärke auf eine Euro-Schwäche. Folglich entferne sich der Wechselkurs zwischen den beiden global wichtigsten Währungen von 1,1000 USD pro EUR; die Chart-Marken 1,0900 USD pro EUR und 1,0879 USD pro EUR würden folglich ins Blickfeld rücken.

Grundsätzlich sei diese Entwicklung sicherlich nachvollziehbar. Aus fundamentaler Perspektive betrachtet sollte nun allerdings zunehmend hinterfragt werden, ob die aktuellen Abwertungstendenzen beim Euro nicht langsam als Übertreibung angesehen werden müssten. Unterhalb von 1,0900 USD pro EUR dürfte diese Befürchtung am Markt an Anhängern gewinnen, was perspektivisch wieder für die Gemeinschaftswährung aus Frankfurt sprechen müsste.

Die aktuellen Wertverluste des Euro könnten somit schnell auch wieder zu Gewinnen werden. Zunächst werde das FX-Segment aber auf die aktuellen Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätze zu blicken haben, welche sich zumindest nicht schwach präsentieren dürften. Grundsätzlich scheine der Devisenmarkt dieses Bild der Lage zwar zu teilen, es könne aber doch noch zu positiven Überraschungen kommen, was den Druck auf den Euro kurzfristig erhöhen würde. Dabei müsse der Markt auch mögliche Revisionen der Dezemberzahlen im Auge behalten. (12.02.2020/fx/a/t)

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