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EUR/GBP: Volatiler Seitwärtshandel favorisiert


11.02.2020
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der EUR/GBP-Wechselkurs bewegt sich derzeit um 0,85 und damit noch frei von Nervosität im Hinblick auf den weiteren Brexit-Kurs, so die Analysten der DekaBank.

Seit dem 1. Februar befinde sich UK nach dem formellen EU-Austritt in einer Übergangsphase, in der sich wirtschaftlich noch nichts geändert habe. UK sei noch bis zum Jahresende ohne Mitspracherechte im EU-Binnenmarkt und in der EU-Zollunion. Ab März dürften zähe Verhandlungen der künftigen Beziehungen mit der EU beginnen. Beide Seiten seien noch weit voneinander entfernt: Für ein zollfreies Handelsabkommen fordere die EU die Akzeptanz der EU-Standards, von welchen Boris Johnson allerdings abweichen wolle. Die Bank of England werde dieses Jahr mit gestiegener Bereitschaft zu einer Lockerung ihrer Geldpolitik begleiten. Zur Jahresmitte, wenn die Frist zur Verlängerung der Übergansphase ablaufe, dürfte das Pfund wieder zur Schwäche neigen. Denn deutliche Verhandlungsfortschritte wären bis dahin noch nicht zu erwarten. Entsprechend dürfte dann das Risiko eines No-Deal-Brexits ansteigen.

EUR/GBP habe die unterstellte technische Euro-Korrektur in den letzten Wochen umsetzten können (0,8595 High). Damit habe sich das technisch überverkaufte Euro-Bild etwas korrigiert. Aktuell werde ein volatiler Seitwärtshandel (0,8600-0,8400) favorisiert. Wochenschlusskurse oberhalb von 0,8620 dürften einer weiteren Euro-Erholung (0,8800) gute Chancen einräumen. Unterhalb der 0,8240 sollte sich das GBP-Bild weiter verbessern (0,8000).

Die Art und Weise des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU (Brexit) bestimme seit dem Brexit-Referendum 2016 die Entwicklung des Britischen Pfunds. Nach der ersten Phase des Brexits, dem formellen EU-Austritt am 31. Januar auf Basis des Austrittsabkommens, folge die nächste Zitterpartie: Werde in der sehr kurzen Zeit bis Ende des Jahres ein Handelsabkommen zwischen UK und der EU zustande kommen? Sicherlich kein umfangreiches, aber zumindest ein Teilabkommen für Waren wäre denkbar. Andernfalls drohe ein No-Deal-Brexit zum 1. Januar 2021. Somit bleibe der Ausblick für das Pfund angespannt. (Ausgabe Februar 2020) (11.02.2020/fx/a/t)

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