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EUR/CHF: Schweizer Franken bleibt deutlich überwertet


12.02.2020
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Im Fokus: Die Risikowahrnehmung an den Märkten bleibt vergleichsweise hoch, so die Analysten der DekaBank.

Mit Niveaus unter 1,07 notiere der EUR/CHF-Kurs nun so tief wie zuletzt Anfang 2017. Die Risiken schienen sich derzeit die Klinke in die Hand zu geben: Nach Eskalationssogen im Handelsstreit, beim Brexit und beim Iran-USA-Konflikt sei es nun das Coronavirus, dessen Ausbreitung die Weltwirtschaft bedrohe. Im Zuge dessen werde am Geldmarkt die Chance einer Senkung des Einlagensatzes der EZB zum Jahreswechsel eingepreist, was den Franken tendenziell weiter stärke. Die Schweizerische Nationalbank dürfte diesem Aufwertungsdruck mit Devisenmarktinterventionen begegnen. Die Analysten der DekaBank würden mit der Eindämmung des Coronavirus im ersten Quartal rechnen. Dies wäre mit ein Grund für eine dann abnehmende Risikowahrnehmung und somit ein kleiner Impuls für einen schwächeren Franken.

Charttechnik: EUR/CHF handele aktuell an dem wichtigen Unterstützungspunkt von 1,0800. Sollte die Unterstützung (1,0780/00) nachhaltig unterschritten werden, erscheine ein Test in Richtung 1,0620 nicht ausgeschlossen. In nördliche Richtung bleibe die markante Hürde für den Euro bei 1,1055/60.

Perspektiven: Der Schweizer Franken bleibe deutlich überwertet. Mit ihrer politischen Neutralität und der soliden Wirtschaft sei die Schweiz als sicherer Hafen stark gefragt. Dafür würden die anhaltenden geopolitischen Risiken und die Schwäche der Euroland-Konjunktur sorgen. So habe sich der EUR/CHF-Kurs von seinem Höhenflug auf knapp 1,20 im Frühjahr 2018 mittlerweile deutlich nach unten entfernt. Im Prognosezeitraum würden die Analysten der DekaBank eine nur langsame Abwertung des Franken erwarten. Dabei seien seitens der Geldpolitik keine Impulse zu erwarten. Angesichts niedriger Inflationserwartungen dürfte die ultra-lockere Geldpolitik sowohl in Euroland (negativer Einlagensatz und Wertpapierkäufe) als auch in der Schweiz (Negativzinspolitik und Devisenkäufe) noch lange bestehen. Allerdings dürften die Risikowahrnehmung mit der Zeit nachlassen (bspw. wegen des Gewöhnungseffekts beim Handelsstreit) und die Euroland-Konjunktur sich langsam stabilisieren. Beides sollte den Schweizer Franken perspektivisch schwächen. (Volkswirtschaft Währungen) (12.02.2020/fx/a/t)

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