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EUR/JPY: Ausblick für die japanische Währung ist trübe


11.02.2020
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der Euro hat gegenüber dem Japanischen Yen im Januar leicht abgewertet, so die Analysten der DekaBank.

Der EUR/JPY Wechselkurs sei von 122 auf 120 gefallen. Nicht geholfen hätten dem Euro die unerwartet schwachen europäischen Wachstumsdaten für das vierte Quartal 2019. Mit Italien und Frankreich hätten zwei der vier größten EWU-Länder sogar eine wirtschaftliche Schrumpfung für das vierte Quartal ausgewiesen. Die Bank of Japan hingegen habe ihre Wachstumsprognose für das Fiskaljahr 2020 von 0,7% auf 0,9% beim Zinsentscheid im Januar angehoben. Die Inflationsrate dürfte nach Ansicht der Bank of Japan im Fiskaljahr 2021 bei 1,4% liegen. Die Ausrichtung der ultra-lockeren japanischen Geldpolitik sei unverändert geblieben. Die japanische Notenbank habe bereits angekündigt, für den Fall negativer Auswirkungen durch den Coronavirus auf die japanische Wirtschaft, weitere Maßnahmen der geldpolitischen Lockerung zu ergreifen. Dies dürfte dem Euro gegenüber dem Japanischen Yen etwas Auftrieb geben.

Der EUR/JPY habe die Kursgewinne (122,65 High) der letzten Wochen ebenfalls nicht halten können. In der Folge könne es erneut zu einer Korrektur (120,16) gekommen. Aktuell (10.01.) habe sich das Währungspaar wieder dazwischen eingependelt (121,57). Die derzeitigen interessanten Level würden 123,40/ 119,10. Schlusskurse außerhalb dieser Eckpunkte bilden, sollten der dann eingeschlagenen Richtung neue Dynamik verleihen.

Der Ausblick für die japanische Währung sei trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit durchgreifenden Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Japaner seien damit aber zufrieden. Die Partei von Premierminister Abe habe einen starken Sieg bei den Oberhauswahlen im Juli 2019 erreicht. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (Ausgabe Februar 2020) (11.02.2020/fx/a/t)

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