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EUR/USD: Erhöhte Volatilität erwartet


11.02.2020
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar im Januar an Wert verloren, so die Analysten der DekaBank.

Er sei mit 1,12 EUR/USD in das neue Jahr gestartet und habe zum Monatsende bei 1,10 EUR/USD gelegen. Der erste EZB-Leitzinsentscheid mit Frau Lagarde als Präsidentin habe den Euro leicht belastet. Obwohl die Inflationsrate in Euroland auch in diesem und im nächsten Jahr unterhalb der Zielrate der EZB von "unter, aber nahe 2%" liegen dürfte, seien keine neuen Maßnahmen bekannt gegeben worden. Vielmehr habe Präsidentin Lagarde eine einjährige Überprüfung der bisherigen Auslegung von Inflationsziel und Preisstabilität angekündigt. Die US-Notenbank sei im Januar ebenfalls blass geblieben. Die Leitzinsen seien unverändert belassen worden. FED-Chef Powell habe keine Anzeichen gegeben, dem Drängen von US-Präsident Trump auf Zinssenkungen nachgeben zu wollen. Der EUR/USD-Wechselkurs habe es gelassen genommen.


Der EUR/USD bewege sich unverändert seitwärts. Der jüngst Anstieg über die 1,12er Marke habe jedoch nicht nachhaltig bestätigt werden können. Insofern habe sich das zuletzt freundlich Euro-Momentum wieder abgeschwächt. Wochenschlusskurse unterhalb von 1,1110-00 würden beginnen, das Euro-Bild weiter leicht einzutrüben, und einen Test in Richtung 1,0980-00 nicht ausschließen. Wichtige Eckpunkte würden 1,1215/1,0880 bleiben.

Es sei ein schwieriges Jahr 2019 für den Euro gewesen. Die Wachstumsschwäche in Euroland und die erneute Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank hätten den Euro kalt erwischt. Ein Absturz sei aber ausgeblieben, weil die US-Notenbank ihren Leitzinserhöhungspfad beendet habe und schnell wieder zu Leitzinssenkungen übergegangen sei. Der Spielraum für einen stärkeren Euro gegenüber dem US-Dollar sei nicht groß. Aber ein kleines Plus sei möglich.

Auch wenn der US-Zinsvorteil an den Kapitalmärkten sich bereits deutlich verringert habe, dürfte die Einengung der Zinsdifferenzen zwischen den USA und Euroland noch nicht zu Ende sein und dem Euro etwas Unterstützung geben. Darüber hinaus sei von einer Fortsetzung der wirtschaftlichen Stabilisierung in Euroland auszugehen. Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren, nicht zuletzt auch um die Geldpolitik in den USA und Euroland, würden eine erhöhte Volatilität der EUR/USD-Wechselkursentwicklung erwarten lassen. (Ausgabe Februar 2020) (11.02.2020/fx/a/t)



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