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EUR/USD: Aufwärtstendenz sollte anhalten


07.11.2019
Hamburg Commercial Bank

Hamburg (www.forexcheck.de) - Ende September ist EUR/USD weiter gefallen und hat letztlich einen Tiefpunkt bei rund 1,09 markiert, so die Analysten der Hamburg Commercial Bank AG.

Von diesem Niveau sei das Austauschverhältnis wieder angestiegen und habe zuletzt deutlich die 1,11 überwunden. Zu der Stärkung des Euro gegenüber dem US-Dollar haben nach Erachten der Analysten der Hamburg Commercial Bank AG zwei Faktoren beigetragen: Zum einen konnte Ende Oktober ein ungeregelter Brexit durch die Verschiebung der Austrittsfrist bis Ende Januar 2020 vermieden werden, was die Konjunkturperspektiven der Eurozone stärkt und damit positiv für den Euro ist. Zum anderen spiegele sich in dem Austauschverhältnis wider, dass der geldpolitische Spielraum der FED größer sei als der der EZB. Letztere habe auf ihrer Sitzung im September umfangreiche Maßnahmen beschlossen. Nun würden ihr aber allmählich die Handlungsmöglichkeiten ausgehen. Dagegen stehe die FED möglicherweise vor einer ganzen Reihe an Zinssenkungen. Zuletzt habe sie die Bandbreite für die FED Funds Rate Ende Oktober das dritte Mal in diesem Jahr auf 1,50 bis 1,75% gesenkt.

Die Analysten der Hamburg Commercial Bank AG gehen davon aus, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist und EUR/USD noch höhere Niveaus einnehmen dürfte. Bis zum Jahresende sollte der Wechselkurs bis auf 1,14 steigen, denn mit der weiteren Verschlechterung der US-Konjunkturindikatoren dürfte die FED 2020 weitere drei Leitzinssenkungen um jeweils 25 BP auf dann 0,75 bis 1,00% vornehmen. Die sich verschlechternden Konjunkturperspektiven könnten in einer milden Rezession der USA in der ersten Jahreshälfte 2020 münden. Im Gegensatz zu den Zinsschritten der FED habe die EZB nur noch wenige geldpolitische Mittel, um die Konjunktur und Inflation in der Eurozone zu stützen.

Die konjunkturelle Talfahrt in den USA sowie die bestehenden politischen Risiken (Impeachment-Verfahren und US-Wahlen) würden den US-Dollar zusätzlich unter Druck setzen. Daher sollte der US-Dollar 2020 weiter gegenüber dem Euro abwerten und das Austauschverhältnis könnte bis auf 1,21 zum Jahresende 2020 zulegen, bevor die Aufwertung des US-Dollar langsam auslaufe. (Ausgabe vom 05.11.2019) (07.11.2019/fx/a/t)

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