Indizes
vom 22.11.19, 06:13
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 13.138
13.158
-20,44
-0,16 %
MDAX 27.027
27.215
-188,29
-0,69 %
TecDAX 2.994
3.005
-10,89
-0,36 %
SDAX 11.886
11.933
-47,03
-0,39 %
X-DAX 13.161
13.129
+31,96
+0,24 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Nach der FED ist vor der FED


06.11.2019
Nord LB

Hannover (www.forexcheck.de) - Zwar hätte der ISM PMI Manufacturing in der vergangenen Woche durchaus etwas freundlicher ausfallen können, hier kam es nur zu einem leichten Anstieg, die aktuellen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt können aber als positiv bewertet werden, so die Analysten der Nord LB im Kommentar zu EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275).

Die Beschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten präsentiere sich somit weiterhin freundlich, was perspektivisch dem Konsum helfen dürfte. Folglich habe das FOMC nach Auffassung der Analysten schon Raum, um nun auf Zeit zu spielen. Erwartungsgemäß habe das FOMC die Leitzinsen in den USA in der vergangenen Woche ein weiteres Mal um 25 Bp gesenkt. Mit dieser geldpolitischen Maßnahme habe die Federal Reserve vor allem auf die relativ diffusen Sorgen um das generelle wirtschaftliche Umfeld reagiert. Der Devisenmarkt sei vom FOMC jedoch keinesfalls überrascht worden. Nun dürfte von den Notenbankern in Washington abgewartet werden. Die verabreichte geldpolitische Medizin brauche schließlich Zeit, um zu wirken. Zudem habe es sich ohnehin um "Insurance-Cuts" - also um Anpassungen am US-Leitzinsniveau gehandelt, die (noch) keine direkte fundamentale Begründung hätten. Angesichts des Kursniveaus am US-Aktienmarkt gebe es in der Notenbank durchaus Stimmen, die auf Risiken und Nebenwirkungen der ergriffenen geldpolitischen Maßnahmen hinweisen würden.

Trotz des wohl auch weiterhin vorhandenen politischen Drucks durch Donald Trump dürften daher zunächst sehr klare Signale auf eine ökonomische Schwäche in Nordamerika nötig werden, um das FOMC noch zu weiteren Zinssenkungen zu bewegen. Das geldpolitische Umfeld spreche momentan folglich für den US-Dollar, dessen Wechselkurs zum Euro sich aktuell zwischen der 200- und der 38-Tage-Linie bewege. Somit sollte die psychologisch wichtige Marke von 1,11 USD pro EUR also zumindest zunächst im Blickfeld bleiben. (Ausgabe 45 vom 06.11.2019) (06.11.2019/fx/a/t)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
20.11.2019, Helaba
Euro: Test wichtiger Widerstände unwahrscheinlich
20.11.2019, Nord LB
EUR/USD: Die Geldpolitik beiderseits des Atlantiks bleibt im Fokus
19.11.2019, Helaba
Euro: Richtungsentscheidung steht aus
19.11.2019, Raiffeisen Bank International AG
EUR/USD: US-Dollar leicht an Wert gewonnen
18.11.2019, Helaba
Euro: Gefahr noch nicht gebannt

Copyright 2019 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG