Indizes
vom 15.09.19, 15:50
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.469
12.410
+58,28
+0,47 %
MDAX 26.258
26.183
+74,99
+0,29 %
TecDAX 2.872
2.868
+3,83
+0,13 %
SDAX 11.314
11.183
+131,02
+1,17 %
X-DAX 12.457
12.424
+33,45
+0,27 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/JPY: Kurs auf einen Stand von 116 gefallen


10.09.2019
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der Euro hat sich im August gegenüber dem Japanischen Yen von seiner schwachen Seite gezeigt, so die Analysten der DekaBank.

Der EUR/JPY-Wechselkurs sei von 120 auf einen Stand von 116 gefallen. Es seien Einflüsse aus Europa und Japan gewesen, die den Euro unter Druck gebracht hätten. Während die europäischen Wirtschaftsdaten nach wie vor auf eine schwache konjunkturelle Entwicklung hindeuten würden und umfassende weitere Lockerungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank bis Ende des Jahres zu erwarten seien, dürfte dies zunächst in Japan nicht der Fall sein. Das japanische Wirtschaftswachstum habe sich zuletzt deutlich stärker als erwartet entwickelt und die Arbeitslosenquote sei in Japan auf den niedrigsten Stand seit 1993 gefallen. Der Euro dürfte zunächst gegenüber dem Japanischen Yen in einer volatilen und schwachen Seitwärtsbewegung bleiben.

EUR/JPY habe sich in den letzten Wochen ebenfalls von seiner schwachen Seite (low 115,86) gezeigt. Im Anschluss habe sich der Euro wieder leicht in Richtung 118,00/60 erholen können. Schlusskurse oberhalb von 119,00 sollten dem Euro weiteren Raum in nördliche Richtung (120,85/00) geben. Schlusskurse unterhalb von 115,85 würden die Korrekturchancen eintrüben.

Der Ausblick für die japanische Währung sei trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit durchgreifenden Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Japaner seien damit aber zufrieden. Die Partei von Premierminister Abe habe einen starken Sieg bei den Oberhauswahlen im Juli erreicht. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (Ausgabe September/Oktober 2019) (10.09.2019/fx/a/t)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
13.09.2019, BNP Paribas
Ungarischer Forint mit Fantasie
13.09.2019, Helaba
USD-CNY/EUR-CNY: Chinesischer Yuan kann sich von seinen unlängst erlittenen Verlusten erholen
13.09.2019, Helaba
Euro: Draghi sorgt für Volatilität
12.09.2019, Helaba
EUR/CHF: Euro hat sich oberhalb der Marke von 1,08 CHF gefestigt
12.09.2019, Helaba
Euro: Tag der Entscheidung

Copyright 2019 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG