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Hoffnung auf geordneten Brexit gibt dem Euro wieder Auftrieb


06.09.2019
Hamburg Commercial Bank

Hamburg (www.forexcheck.de) - In den vergangenen Tagen ist der Euro gegenüber dem US-Dollar unter Druck geraten, sodass das Währungspaar erstmals seit Mai 2017 unter die 1,10 gefallen ist, so Sintje Boie, Senior Analystin bei der Hamburg Commercial Bank.

EUR/USD habe bei etwas über 1,09 seinen niedrigsten Stand erreicht, zuletzt aber wieder über die 1,10 klettern können. Der Schwächeanfall der Gemeinschaftswährung sei ausgelöst worden durch eine zunehmende Risk-Off-Stimmung bei den Anlegern angesichts der steigenden Gefahr eines No-Deal-Brexit. Der neue britische Premierminister Boris Johnson habe unbedingt Ende Oktober aus der EU austreten wollen, notfalls auch ohne Brexit-Abkommen. Dabei habe das Parlament ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es habe ein Gesetz auf den Weg gebracht, dass eine Verlängerung der Austrittsfrist vorsehe, wenn bis zum 19. Oktober kein Brexit-Abkommen verabschiedet werde und das Parlament weiterhin einen No-Deal-Brexit ablehne. Damit sei ein ungeordneter Brexit unwahrscheinlicher geworden, was den Euro wieder gefestigt habe.

Aber auch die Aussicht auf die nahende EZB-Zinssitzung (12.09.) habe den Euro einknicken lassen. Denn die Marktteilnehmer würden darauf setzen, dass die Notenbank nächste Woche ihre Geldpolitik lockern werde, indem sie den Einlagezinssatz senke und eine Neuauflage des Wertpapierankaufprogramms ankündige.

Das EZB-Zinstreffen dürfte in den kommenden Tagen der hauptsächliche Treiber für EUR/USD sein. Dabei gebe es aus Sicht der Analysten der Hamburg Commercial Bank Enttäuschungspotenzial für die Märkte. Die Analysten der Hamburg Commercial Bank würden zwar damit rechnen, dass die EZB den Einlagezinssatz um 10 BP auf dann -0,50% senke und eine Staffelung des Einlagezinssatzes beschließe. Allerdings würden die Analysten noch keinen Beschluss eines Wertpapierankaufprogramms erwarten, auch wenn die EZB ihre Entschlossenheit, ein solches aufzulegen, bekräftigen könnte. Noch sei es aber zu früh, dieses tatsächlich zu beschließen, da die Vorbehalte im EZB-Rat dazu noch zu groß sein dürften und die genauen Konditionen dafür in den Ausschüssen wahrscheinlich noch nicht feststünden. Weniger Maßnahmen seitens der EZB würden dem Euro gegenüber dem US-Dollar zugute kommen und das Währungspaar könnte weiter Kurs in Richtung von 1,11 nehmen. (Ausgabe vom 05.09.2019) (06.09.2019/fx/a/t)

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