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EUR/CHF: Schweizer Franken bleibt überwertet


09.07.2019
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Der Schweizer Franken ist im Juni unter Aufwertungsdruck geraten, so die Analysten der DekaBank.

Dabei sei der EUR/CHF-Kurs (ISIN EU0009654078/ WKN 965407) bis auf 1,10 gefallen. Die vielen Belastungsfaktoren würden in den kommenden Quartalen verhindern, dass der Franken seine Überbewertung abbaue: der Handelskonflikt der USA mit China und auch der EU sowie die gestiegene Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexits mit Boris Johnson als Favoriten für den Premierministerposten in UK. Vor diesem Hintergrund bleibe der Franken als sicherer Hafen gesucht. Zudem würden sich in Euroland Konjunktursorgen gepaart mit rückläufigen Inflationserwartungen mehren, die die EZB zeitnah zu weiteren Lockerungsschritten ihrer Geldpolitik bewegen dürften. Die Analysten der DekaBank erwarten eine Senkung des Einlagensatzes auf dann -0,50% im September. Dies schwäche den Euro gegenüber dem Franken zusätzlich.

EUR/CHF teste in der Berichtsperiode die Unterstützung bei 1,1080 und schließe damit zeitweise auf dem schwächsten Wochenschlusskurs seit 22 Monaten. Solange diese wichtige Unterstützung zum Wochenschluss nicht durchbrochen werde, würden die Analysten einen Verbleib in der Seitwärtsrange unterhalb des Widerstands bei 1,1370 favorisieren.

Der Schweizer Franken bleibe überwertet. Nachdem 2018 das gute wirtschaftliche Umfeld die Suche nach Sicherheit und damit die Nachfrage nach der Schweizer Währung über weite Strecken begrenzt habe und der EUR/CHF-Kurs somit sogar bis auf knapp 1,20 habe ansteigen können, würden nun geopolitische Risiken und eine schwächere globale Wachstumsdynamik die Risikowahrnehmung erhöhen. Mit ihrer politischen Neutralität und der soliden Wirtschaft sei die Schweiz als sicherer Hafen wieder stark gefragt. Auch die Erwartung erneuter Lockerungsmaßnahmen der EZB, die mit niedrigen Inflationserwartungen in Euroland zusammenhängen würden, erschwere die Abwertung des Franken. Die SNB dürfte noch lange an ihrer Negativzinspolitik und Devisenkäufen gegen die Franken-Aufwertung festhalten. Langfristig rechnen die Analysten der DekaBank mit einer langsamen und volatilen Franken-Abwertung unter den Annahmen, dass sich die geopolitischen Risiken nicht extrem verschärfen und Eurolands moderater Aufschwung anhält. (Ausgabe Juli / August 2019) (09.07.2019/fx/a/t)

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