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EUR/JPY: Euro tut sich gegenüber dem japanischen Yen schwer


09.07.2019
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Im Fokus: Der Euro hat sich gegenüber dem japanischen Yen in den vergangenen Wochen schwergetan, so die Analysten der DekaBank.

Anfang Juni habe der EUR/JPY-Wechselkurs bei 121 gelegen. Im Monatsverlauf sei er bis auf 123 geklettert und in der ersten Juliwoche sei der EUR/JPY-Wechselkurs wieder bei 121 gewesen. Der japanische Arbeitsmarktbericht sei wie erwartet ausgefallen und auch die Inflationsentwicklung in Japan habe im Rahmen der Erwartungen gelegen. In Europa hingegen würden die Stimmungsindikatoren eine wirtschaftliche Abschwächung im zweiten Quartal 2019 andeuten. Die Europäische Zentralbank dürfte darauf mit einer Senkung des Einlagenzinssatzes reagieren. Die japanische Zentralbank habe auf ihrem Zinsentscheid im Juni deutlich gemacht, dass sie derzeit im Gegensatz zur EZB keine Ausweitung der ultralockeren Geldpolitik plane. Dies habe den Euro gegenüber dem japanischen Yen unter Druck gebracht. Das Schneckenrennen zwischen EZB und BOJ um die geldpolitische Normalisierung gehe weiter.

Charttechnik: EUR/JPY handele in der Berichtsperiode seitwärts und habe die Widerstände bei 122,40 bis 123,00 nicht überspringen können. Wochenschlusskurse unterhalb der Unterstützung bei 120,70 würden einen Test in südliche Richtung (118,30) vermuten lassen. Halte die Unterstützung bei 120,70 würden einer Erholung des Euro gute Chancen eingeräumt und die Zone 124,10 bis 125,80 rücke in Sichtweite.

Perspektiven: Der Ausblick für die japanische Währung sei trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit echten Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (09.07.2019/fx/a/t)

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