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EUR/USD: Euro zeigt sich gegenüber dem USD von seiner starken Seite


09.07.2019
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Im Fokus: Der Euro zeigte sich in den vergangenen Wochen gegenüber dem US-Dollar von seiner starken Seite, so die Analysten der DekaBank.

Der EUR/USD-Wechselkurs habe Anfang Juni bei 1,12 gestanden und habe im Monatsverlauf bis auf 1,14 zulegen können. Es habe aber nicht an guten Nachrichten aus Europa gelegen. Vielmehr sei es das Ergebnis aus dem Zusammenspiel von europäischer Konjunkturschwäche und geldpolitischer Verunsicherung in den USA gewesen. Die FED habe beim Zinsentscheid in der zweiten Junihälfte zwar erwartungsgemäß ihr Leitzinsband nicht verändert. Dies sei bei 2,25 bis 2,50% geblieben. Das Tor für eine möglicherweise schon bald anstehende Leitzinssenkung sei jedoch geöffnet worden. Die Analysten der DekaBank würden nun mit zwei US-Leitzinssenkungen in diesem Jahr rechnen, wodurch der Euro Rückenwind erhalte. Dieser werde jedoch durch die schwache Zinsentwicklung in Euroland abgebremst.

Charttechnik: EUR/USD habe nach dem zuletzt deutlichen Anstieg über die Marke von 1,1300 einen neuerlichen Rücksetzer erlitten. Ein Schlusskurs oberhalb der Unterstützung von 1,1176 (März 2019) spreche dennoch für eine Erholung des Euros. Die Range 1,1400 bis 1,1470 bilde die nächste Widerstandszone, um danach einen Test des Jahreshochs von 1,1570 anzugehen. Erst Schlusskurse unterhalb von 1,1100 bis 1,1115 würden den EUR zusätzlich unter Druck setzen.

Perspektiven: 2018 sei ein schwieriges Jahr für den Euro gewesen. Aber mit seiner Rückkehr sei zu rechnen. Denn das Wachstumstempo in Euroland bleibe solide. Der Euroland-Arbeitsmarkt befinde sich im Bereich der Vollbeschäftigung. Darüber hinaus sei eine nachhaltige, wenngleich langsame Reflationierung im Gange. Der Euro dürfte daher weniger Gegenwind von der EZB bekommen, der sich mit der Zeit abschwächen sollte. Die starke Belastung des Euro gegenüber dem US-Dollar durch den Zinserhöhungskurs der US-Notenbank sei vollständig verschwunden. Denn die FED dürfte bereits in diesem Jahr Zinssenkungen vornehmen. Durch die anhaltend lockere Geldpolitik der EZB werde sich der hohe US-Zinsvorteil an den Kapitalmärken über die nächsten Monate aber nur leicht verringern. Die große Unsicherheit um die Geldpolitik in den USA und in Euroland bleibe ein wichtiger Faktor für eine erhöhte Volatilität an den Devisenmärkten. (09.07.2019/fx/a/t)

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