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EUR/USD: Warten auf den G20-Gipfel


26.06.2019
Nord LB

Hannover (www.forexcheck.de) - Der Devisenmarkt blickt weiterhin vor allem auf den G-20 Gipfel in Japan, so die Analysten der Nord LB.

In der Tat scheine das FX-Segment teilweise auf ein Ende des Handelskonfliktes zwischen Peking und Washington zu hoffen. Dieses wieder durch einen größeren Optimismus geprägte Umfeld könnte kurzfristig für die High-Beta- und gegen die Low-Beta-Währungen sprechen. Die Wechselkurse hätten bisher allenfalls partiell auch auf die neuen Hoffnungen reagiert. Wenn man sich in Japan auf mehr als "nur" einen sehr konkreten Fahrplan für weitere Verhandlungsrunden einigen könnte, würden die Low-Beta-Währungen daher wohl unter Druck kommen.

Ein mögliches Beispiel für ein solches Szenario wäre eine Art Waffenstillstand im Handelskonflikt zwischen Washington und Peking. Dies sollte aber eher nicht für den US-Dollar gelten; die Währung der Vereinigten Staaten sei zwar tendenziell auch ein "sicherer Hafen" für Anleger, nach einer Einigung im Handelskonflikt sollten sich im FOMC wohl keine Mehrheiten für Zinssenkungen mehr finden lassen. Dieses geldpolitische Umfeld wäre dann hilfreich für die Währung der USA. Natürlich bestehe auch weiterhin ein Restrisiko des Scheiterns der Verhandlungen. Dies würde die globale Wirtschaft natürlich nachhaltiger belasten und Low-Beta-Währungen daher grundsätzlich stützen, müsste aber nicht hilfreich für die Währung der Vereinigten Staaten sein, da sich dann zudem der Handlungsdruck auf die FED erhöhen dürfte.

Die Notenbank in Washington würde also noch intensiver über Zinssenkungen nachdenken müssen, was sicherlich nicht positiv für den US-Dollar wäre. In diesem Umfeld werde der Devisenmarkt noch sorgfältiger auf die Kommentare von FED-Offiziellen achten müssen. James Bullard, der bereits anlässlich der jüngsten FOMC-Sitzung für eine Senkung der FED Funds Target Rate votiert habe, habe sich beispielsweise gegen eine zügige Reduktion der US-Leitzinsen um 50bp ausgesprochen. (26.06.2019/fx/a/t)

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