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EUR/USD: Wechselkurs stärker vom Risikosentiment am Markt bestimmt


08.01.2019
Deutsche Bank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Inzwischen sind wir in der dritten Woche des partiellen "US Government Shutdowns", ohne Ende in Sicht, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Zwar scheine sich der politische Stillstand noch nicht auf die volkswirtschaftliche Entwicklung auszuwirken. Die Veröffentlichung volkswirtschaftlicher Daten sei allerdings bereits betroffen. Denn während das "Department of Labor" (Arbeitsministerium) weiterhin arbeite und wie letzten Freitag gesehen neue Arbeitsmarktdaten veröffentliche, bleibe das "Department of Commerce" (Handelsministerium) geschlossen. Daten zum Immobilienmarkt, zur Handelsbilanz sowie zu den Einzelhandelsumsätzen und den Aufträgen bei langlebigen Gütern bleiben uns daher bis auf weiteres vorenthalten, so die Analysten der Deutschen Bank. Eine Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA werde dadurch nicht gerade einfacher.

Gemischte Daten seien zuletzt aus Deutschland gekommen. Während die Einzelhandelsumsätze deutlicher besser berichtet worden seien, als von den Volkswirten erwartet, hätten die Auftragseingänge der Industrie diese Erwartungen deutlich verfehlt. Damit würden die heute zu veröffentlichenden Zahlen zur Industrieproduktion noch stärker in den Fokus rücken, auch wenn der EUR/USD-Wechselkurs momentan anscheinend stärker vom Risikosentiment am Markt bestimmt werde. Halte die seit Freitag verbesserte Stimmung an, könnte der Euro weiter Rückenwind bekommen. (08.01.2019/fx/a/t)

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