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Schlechte Aussichten für das britische Pfund!


30.11.2018
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Der ungeordnete Brexit erscheint immer mehr als reales Szenario in Frage zu kommen. Theresa May lässt das englische Parlament zwar am 11. Dezember über den EU-Austrittsvertrag abstimmen, aber die dafür benötigte Mehrheit hat sie noch lange nicht.

Trotz intensiver Werbung besitzt die britische Premierministerin Theresa May noch immer nicht die benötigte Mehrheit der Stimmen im Britischen Parlament, um den EU-Austrittsvertrag genehmigen zu lassen. Sie hat nicht mehr viel Zeit, um die benötigten Parlamentsmitglieder zu überzeugen, denn am 11. Dezember wird im Parlament über den Vertrag abgestimmt. Die Minderheitenregierung ist auf die Stimmen der Opposition angewiesen, die teilweise erbitternden Widerstand leistet.

Jetzt fiel sogar der amerikanische Präsident Donald Trump der Premierministerin in den Rücken, indem er die EU für den "guten Deal" lobte. Er behauptete sogar, dass wenn der Vertrag zustande kommen würde, Großbritannien nicht mehr in der Lage wäre, mit den USA Handel zu betrieben. Das gibt der Opposition noch mehr Aufschwung, da der einzige Vorteil für Großbritannien nach dem Brexit der freie Handel mit den USA wäre. Alle Handelsabkommen mit den EU-Staaten und allen anderen Ländern müsste Großbritannien neu verhandeln. Das kostet zum einen viel Zeit und die geschwächte Position der Briten würde sich nicht positiv auf ihre Verhandlungsergebnisse auswirken.

Prognose der britischen Notenbank

Die britische Notenbank hat jetzt ein Notfallszenario bekannt gegeben, in dem die Folgen eines ungeregelten Brexits ermittelt wurden. Demnach rechnet die Bank of England mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung auf der Insel um bis zu acht Prozent. Dies wäre noch mehr, als es bei der letzten Finanzkrise der Fall war. Damals schrumpfte die Wirtschaftsleistung nur um sechs Prozent.


Die Vorhersagen beruhen auf den Auswirkungen an den Zollstellen und den Verlusten der Handelsmärkte. Angesichts der Wachstumseinbußen würde die Arbeitslosigkeit steigen und den Inselstaat in beträchtliche Probleme bringen.

Auch der Forex-Markt wird heftig reagieren!

Auf den Finanzmärkten rechnet die Bank of England auch mit heftigen Reaktionen. Der Brexit und die Wachstumseinbußen sollen das britische Pfund mindestens um 25 Prozent abwerten lassen, schätzen die Banker.

Die Inflationsrate würde auf fast sieben Prozent ansteigen und die Notenbank müsste den Leitzins auf mindestens 6 Prozent anheben, um der Inflationsrate entgegen zu wirken. Mit diesem Szenario ruft die Bank of England jetzt schon alle Banken auf, vorzusorgen. Die Tendenzen zeichnen sich schon jetzt auf den Märkten ab, und wer klug investiert, kann diese Schwankungen über sogenannte CFDs (contract for difference) ausnutzen. Wie Sie Ihr Geld in solche CFDs angelegen können, erklärt die Seite https://forexhandel.org/. Obwohl das Bankensystem von Großbritannien im Moment solide genug ist, sollen sie sich auf den ungeordneten Brexit vorbereiten, der immer plausibler wird. Alle von der Bank of England untersuchten Banken benötigen frisches Kapital, vor allem wenn es zu einem chaotischen Austritt aus der Europäischen Union kommt.

Die Übergangsphase für den Brexit

Der wichtigste Grund für die Unterzeichnung des Ausstiegsvertrags ist die Übergangsphase. Damit bliebe Großbritannien weiterhin in der Zollunion und könnte sich so auf den definitiven Austritt vorbereiten. Es würde genügend Zeit verbleiben, um mit anderen Ländern Handelsverträge auszuhandeln, ohne eine schlechte Position zu haben.

Diese Übergangsphase könnte die Industrie retten, die bei einem ungeregelten Austritt am meisten leiden würde. Selbst die Premierministerin hat in den letzten Wochen ausdrücklich vor den Folgen eines chaotischen Brexits gewarnt, der ohne einen Vertragsabschluss Ende März nächsten Jahres droht. (30.11.2018/fx/a/t)
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