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EUR/JPY leicht abgewertet - Dahinter steht aber eine bewegte Entwicklung


12.09.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat gegenüber dem Japanischen Yen im August von 131 EUR/JPY (ISIN EU0009652627/ WKN 965262) auf 120 EUR/JPY leicht abgewertet, berichten die Analysten der DekaBank.

Dahinter stehe aber eine bewegte Entwicklung des EUR/JPY-Wechselkurses. Denn zum Höhepunkt der Türkei-Krise Mitte August habe der EUR/JPY-Wechselkurs bis auf ein Niveau von 124 nachgegeben. Mit dem Abflauen der Türkei-Krise habe sich der Euro wieder auf ein Niveau von 130 EUR/JPY erholt. Die japanischen Wirtschaftsdaten in der zweiten August-Hälfte seien nicht stark genug gewesen, der Euro-Aufwertung etwas entgegenzusetzen. Die Inflationsrate in Japan sei im Juli mit 0,9% hinter den Erwartungen zurückgeblieben und die japanische Arbeitslosenquote sei auf 2,5% angestiegen. Es zeichne sich ab, dass die BOJ das Schneckenrennen gegen die EZB verliere und der Yen mittelfristig unter Druck bleibe.

EUR/JPY sei im volatilen Abwärtstrend. 130,99 bis 124,90 skizziere die jüngste Schwankungsbreite der letzten vier Wochen. Ein Wochenschlusskurs oberhalb von 131,00 würde das Bild für den Euro verbessern. Unterhalb von 127,50 erscheine ein erneuter Test der 125,90/124,10-Zone wahrscheinlich. Aktuell werde die Gefahr auf der Downside wird derzeit höher gewichtet.

Der Yen habe gegenüber dem Euro im Jahresverlauf 2017 an Wert verloren. Der Ausblick für die japanische Währung bleibe trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit echten Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (Ausgabe 09/2018) (12.09.2018/ac/a/m)

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