Indizes
vom 22.09.18, 06:10
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.431
12.326
+104,40
+0,85 %
MDAX 26.344
26.326
+18,64
+0,07 %
TecDAX 2.817
2.825
-7,94
-0,28 %
SDAX 12.125
12.192
-66,31
-0,54 %
X-DAX 12.411
12.355
+55,89
+0,45 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Warten auf den US-Arbeitsmarktbericht


05.09.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Turbulenzen an den FX-Märkten der Emerging Markets sind am aktuellen Rand hilfreich für den US-Dollar; als Weltleitwährung profitiert dieser ganz grundsätzlich von der Verunsicherung, so die Analysten der NORD LB.

Also helfe es dem US-Dollar ohne jeden Zweifel, dass die türkische Währung noch immer unter einem spürbaren Druckzu stehen scheine. Inzwischen sei in hier die Inflationsrate zu einem zentralen Problem geworden. Die Nachricht, dass die Notenbank in Ankara Risiken für die Preisniveaustabilität sehe und anlässlich der Sitzung im September auf dieses Umfeld reagieren wolle, habe der Türkischen Lira (TRY) nicht wirklich nachhaltig helfen können. Die Marktteilnehmer würden sich weiterhin nervös präsentieren und auf einen hinreichenden Umfang der zu erwartenden Leitzinsanhebung durch die türkische Zentralbank hoffen. Angesichts des politischen Umfeldes gebe es die Sorge, dass die Notenbanker in Ankara zu vorsichtig agieren könnten. Sollte es zu einer entsprechenden Enttäuschung kommen, würde sich natürlich sofort ein verstärkter Druck auf die Lira einstellen. Dies wäre wohl ein positives Szenario für den US-Dollar, welches eine Bewegung in Richtung von 1,1500 USD pro EUR auslösen könnte. Nach oben hin sei mit Blick auf den Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro festzuhalten, dass nun die 55-Tage-Linie bei 1,1615 USD pro EUR von den Marktteilnehmern im Auge behalten werden müsse.

Die FED-Geldpolitik spreche allerdings zunächst für den US-Dollar. So sollte das FOMC im September die US-Leitzinsen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weiter anheben. Die Stärke der Wirtschaft der USA, zuletzt bestätige vom ISM PMI, spreche aktuell sehr klar für eine solche Maßnahme des FOMC. Die am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen zur Lage am US-Arbeitsmarkt dürften einem Handeln der FED nicht im Weg stehen. Die Beschäftigungssituation in den USA sollte sich auch weiterhin freundlich präsentieren. Bei der Meldung der August-Daten sei vom FX-Segment auch auf mögliche Revisionen der Angaben für den Juli zu achten.
(05.09.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
21.09.2018, Deutsche Bank
EUR/USD auf dem höchsten Kurs seit 9. Juli
19.09.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Längst im Dollar engagiert
18.09.2018, Raiffeisen Bank International AG
EUR/USD: Euro hat zuletzt etwas an Boden gewonnen
18.09.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Entgegen der Strafzoll-Logik
18.09.2018, HSBC Trinkaus & Burkhardt
EUR/USD (Tageschart): Inverse S-K-S-Formation? Chartanalyse

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG