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EUR/USD befestigt


31.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigste Devise für die Händler lautete gestern vermutlich "Abwarten", berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Denn der Terminkalender für den Rest dieser Woche sei mit wichtigen Ereignissen gespickt. Angefangen von den Zentralbanksitzungen der Bank of Japan am heutigen Tage, gefolgt von der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) am Mittwoch und derjenigen der Bank of England am Donnerstag. Abgerundet würden diese Zentralbanksitzungen durch den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Für Euro-Händler sei natürlich die Sitzung der FED und damit verbunden ein etwaiges Überraschungsmoment wohl am wichtigsten. Allerdings spreche nicht viel dafür, dass es am Mittwochabend tatsächlich einen Aufreger geben werde, zumal die Sitzung des Offenmarktausschusses ohne anschließende Pressekonferenz beendet werde.

Allerdings hatten die US-Wachstumszahlen vom vergangenen Freitag die implizite Wahrscheinlichkeit für zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr (von denen die Deutsche Bank AG schon lange ausgeht) gestern vorübergehend auf rund 71 Prozent (vergleiche CME FedWatch Tool) katapultiert. Dies sei insofern interessant, als die US-Wachstumserwartungen für das kommende Quartal längst nicht so hoch wie das zuletzt publizierte Bruttoinlandsprodukt von 4,1 Prozent gesehen werde. So sei etwa die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auch gestern unter der 3 Prozent geblieben und stagniere in ihrer Entwicklung seit Mitte Mai, als die 3,1 Prozent-Marke wegen starkem Konjunkturoptimismus überschritten worden sei.

Was die gestern publizierten Inflationszahlen für Deutschland angehe, sei der vorläufige Konsumentenpreisindex für den Monat Juli mit einem Plus von 2,0 Prozent im Jahresvergleich sowohl leicht hinter dem Wert des Vormonats als auch hinter den mittleren Prognosen der Ökonomen zurückgeblieben. Dennoch habe sich der Euro interessanterweise gestern befestigt. Auch vor dem Hintergrund der Entwicklung der Renditen italienischer Staatsanleihen. Zwar sei gestern eine Versteigerung zehnjähriger Bonds deutlich besser gelaufen als erwartet. Aber wenig werde darüber berichtet, dass die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen während der vergangenen beiden Wochen um rund 30 Basispunkte angezogen hätten. Ähnliches gelte für die Anleihen mit zweijähriger Laufzeit, deren Rendite im gleichen Zeitraum von 0,57 auf 0,80 Prozent angezogen habe. Am Ende habe sich der Euro oberhalb der Mitte seiner Konsolidierungszone zwischen 1,1505 und 1,1855 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) festgesetzt. (31.07.2018/ac/a/m)

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