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EUR/USD: Bodenbildung schreitet voran


27.07.2018
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Das Währungspaar EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) bildete im Februar im Bereich von 1,255 USD ein Hoch aus, dem eine Trendwende folgte, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Ab April habe eine steile Verkaufswelle für den Bruch der Unterstützungen bei 1,204 und 1,187 USD gesorgt. In der Spitze sei das Paar bis an die Haltemarke bei 1,155 USD eingebrochen, die bislang von den Käufern verteidigt worden sei. Zwar sei ein erster Erholungsversuch im Juni an der Barriere bei 1,187 USD gescheitert, doch hätten anschließende Angriffe auf die 1,155 USD-Marke erfolgreich abgewehrt werden können. Zuletzt habe sich der Wert einer kurzfristigen Abwärtstrendlinie und dem Widerstand bei 1,174 USD genähert.


Ausblick: Übergeordnet betrachtet sei der Abwärtstrend bei EUR/USD weiterhin dominant. Ein Ausbruch über die nahen Hürden könnte jedoch für eine deutliche Erholung sorgen.

Die Long-Szenarien: Sollte das Devisenpaar jetzt über die 1,174 USD-Marke ausbrechen, wäre ein erstes bullishes Signal generiert. In der Folge könnte es zunächst zu einem dynamischen Anstieg bis 1,187 USD kommen. An dieser Stelle entscheide sich dann der weitere Verlauf: Breche das Paar über die Hürde aus, stünde die Fortsetzung der Erholung bis 1,204 USD und darüber gegebenenfalls bis 1,222 USD an. Ein Scheitern an der Kursbarriere würde dagegen den Abwärtstrend reaktivieren.

Die Short-Szenarien: Gelinge es den Bullen dagegen nicht direkt, die 1,174 USD-Marke aus dem Weg zu räumen, könnte es ausgehend von 1,160 USD zu einem zweiten Versuch kommen. Erst bei einem Rücksetzer unter diese Marke wäre mit einem weiteren Test der 1,155 USD-Marke zu rechnen. Sollte diese nicht verteidigt werden, wäre ein weiteres Verkaufssignal aktiviert und ein mittelfristiger Kursrutsch bis 1,130 USD die Folge. (27.07.2018/ac/a/m)



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