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EUR/CHF: Frankenschwächende Faktoren sollten mittelfristig wieder zum Zug kommen


24.07.2018
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - EUR/CHF (ISIN: EU0009654078, WKN: 965407) arbeitet sich seit dem Tief von knapp unter 1,14 Ende Mai schrittweise wieder nach oben, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Von 1,17 Anfang letzter Woche sei der Wechselkurs allerdings wieder abgeprallt. Themen, welche die Anleger weiter in den sicheren Hafen treiben könnten wären neben der unvorhersehbaren Politik D. Trumps auch eine stärkere Konjunkturabschwächung in China. Rückkopplungen auf den bereits schwächelnden CNY (Chinesicher Yuan) könnten für globale Währungsverwerfungen sorgen und den Franken wieder nach oben treiben. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden nicht davon ausgehen, dass diese Risiken schlagend würden, die Unsicherheiten hierüber dürften aber ausreichen, um eine baldige Franken Abwertung zu verhindern. Über den Sommer würden die Analysten daher von einem Pendeln um die 1,16 CHF pro EUR ausgehen. Auf die mittlere Sicht sollten Frankenschwächende Faktoren wieder zum Zug kommen. Diese wären namentlich die prognostizierte EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275)-Erholung in 2019 und die EZB-Geldpolitik. Da die Analysten eine erste Anhebung des Einlagesatzes durch die EZB erst Mitte 2019 und eine Anhebung des Refinanzierungssatzes erst im dritten Quartal 2019 erwarten würden, dürfte auch der EUR/CHF-Kurs die Marke von 1,20 erst im Frühjahr 2019 nachhaltig passieren. (24.07.2018/ac/a/m)

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