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EUR/USD: Überraschend starker Nachfrageschub


23.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Wem am Freitag bis kurz vor Handelsschluss immer noch nicht ganz klar war, mit welcher Positionierung er sich ins Wochenende verabschieden sollte, der hatte die Wahl, auf Beschwichtigung zu setzen, die Verhandlungskarte zu spielen oder sich auf einen offenen Konfrontationskurs einzustellen, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Jedes dieser drei Szenarien schien eng mit einer politischen Persönlichkeit bzw. einem Gremium verbunden, so die Deutsche Bank AG weiter. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe dabei einmal mehr für Ruhe und Besonnenheit gestanden. Sie habe am Freitag während ihrer Sommer-Pressekonferenz versucht, möglichen US-Autostrafzöllen mit freundlicher Bestimmtheit entgegenzuwirken und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu aktivieren, mit den USA einen "Gesprächsprozess" anzustoßen. In Richtung des US-Präsidenten Donald Trump habe sie gut Wetter gemacht und hohe Kooperationsbereitschaft signalisiert. Wer hingegen auf die Verhandlungskarte gesetzt habe, der habe sich auf eine Konsensfindung beim G20-Gipfel verlassen, zu dem am Wochenende die Finanzminister und Notenbankchefs der beteiligten Staaten zusammengefunden hätten.


Dollar-Bullen dürften sich indes auf neues Gepolter seitens des US-Präsidenten verlassen haben. Sie seien nicht enttäuscht worden. Trump habe China und die EU der "illegalen Währungsmanipulation" beschuldigt und der Volksrepublik im Interview mit dem US-Sender CNBC sogar gedroht, demnächst sämtliche Importe mit Strafzöllen belegen zu wollen.

Während einige hartgesottene Händler die neuen Drohgebärden des US-Präsidenten abgewiegelt hätten, sei nicht von der Hand zu weisen gewesen, dass der sich abermals verschärfende Ton Trumps in Sachen Handelsstreit sowie seine jüngste Kritik an der US-Notenbank einem beachtlichen Teil des Finanzmarktes nicht behagt habe. Interessanterweise habe ausgerechnet ein US-Notenbanker ziemlich gelassen auf Trumps jüngste FED-Verbalattacke reagiert: James Bullard. Er sei von Trumps Aussagen weder alarmiert noch überrascht worden, habe er gesagt. Vielleicht sei deshalb lediglich bei europäischen Aktieninvestoren erhöhte Nervosität zu spüren gewesen, was sich hauptsächlich in Form von Verlusten bei Automobilwerten bzw. im europäischen Rohstoffsektor niedergeschlagen habe. US-Aktieninvestoren hätten sich dagegen in Gelassenheit geübt.

Anders habe sich das Bild am Devisenmarkt dargestellt: Der Euro habe am Freitag innerhalb seiner bekannten Konsolidierung (1,1505 bis 1,1855 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275)) einen überraschend starken Nachfrageschub erfahren. (23.07.2018/ac/a/m)


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