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EUR/USD: Mysteriöse Dollar-Stärke?


20.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Als der Euro (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) gestern zum ersten Mal seit dem 3. Juli wieder unter 1,1600 fiel und danach sogleich auch noch ein neues Drei-Wochen-Tief markierte, schienen die Marktbeobachter richtig aufgeschreckt und weitaus alarmierter als vor zehn Tagen, als der Euro fast noch mit der 1,18er Marke geflirtet hatte, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Tatsächlich decke dieser Zeitraum etwa eine Entwicklung ab, die eingesetzt habe, als mit dem Inkrafttreten der ersten Importzölle auf chinesische Waren seitens der USA (6. Juli) die erste "Runde" im Handelskonflikt effektiv eingeläutet worden sei. Nun sei der 1,4 prozentige Anstieg des Dollar-Index während der vergangenen drei Handelstage fast wie eine Renaissance eines Dollar-Aufwärtstrends gefeiert worden, was per se auch noch nicht besonders aufsehenerregend wäre. Tatsächlich dürfte die meisten Akteure an dieser Story stören, dass es keinen greifbaren Anlass für die jüngste Dollarstärke gebe.


Natürlich hätten die einen nun den dritten Tag in Folge auf Jerome Powell verwiesen, der mit seinem Auftritt vor den Ausschüssen des US-Kongresses eigentlich nichts geäußert hätte, was eine große Dollar-Kaufwelle hätte lostreten können. Dass es um das US-Wachstum gut bestellt sei, sei schon seit Anfang Mai bekannt. Denn seit diesem Datum bewege sich etwa die Wachstumsprognose für das zweite Quartal 2018 der FED von Atlanta, GDPNow, zwischen 3,8 und 4,5 Prozent - der höhere Wert sei wieder einmal am Mittwoch gemessen worden. Und auch die implizite Wahrscheinlichkeit für zwei weitere Zinsschritte der US-Notenbank in diesem Jahr habe mit 61,5 Prozent (CME FedWatch Tool) nicht bedeutend höher gelegen als vor Wochenfrist.

Oder habe der dezente Hinweis des ökonomischen Top-Beraters des US-Präsidenten, Larry Kudlow, die Trump-Administration erwäge eine Steuerreform 2.0, für Dollar-Nachfrage gesorgt? Apropos Dollarstärke: Mancherorts werde bereits wieder darauf verwiesen, dass China während der vergangenen Tage nichts gegen den erneuten Wertverfall des Yuan unternommen hätte. Tatsächlich sei der Dollar gestern gegenüber dem Yuan während der vergangenen zehn Tage mit zeitweise 2,3 Prozent etwas stärker gestiegen als gegenüber einem breiten Währungskorb (+1,8 Prozent).

Und selbst bei einem Vergleich mit dem Dollar-Anstieg gegenüber der chinesischen Währung seit dem Jahrestief vom 27. März um 8,6 Prozent in der Spitze, falle der Vorsprung gegenüber dem Dollar-Index (+7,3 Prozent) im gleichen Zeitraum nicht dramatisch aus dem Rahmen. Eine Vergeltungsmaßnahme im Handelskonflikt über eine gezielte Abwertung des Yuan sähe vermutlich drastischer aus. Der Euro jedenfalls bleibe in seiner Konsolidierung zwischen 1,1505 und 1,1855. (20.07.2018/ac/a/m)



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