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EUR/USD: Eher Dollar-Stärke als Euro-Sschwäche


19.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Fast ein wenig sang- und klanglos ist der Euro (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) während der vergangenen beiden Handelstage in der Spitze um 1,2 Prozent gefallen, wobei man eigentlich viel mehr von Dollarstärke als von Euroschwäche sprechen muss, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Eigentlich sei eine Handelsspanne dieser Größenordnung auf zwei Tage verteilt kein Grund zum Grübeln, schon gar nicht, wenn sich die Kursentwicklung innerhalb einer bereits seit Wochen bestehenden Konsolidierungszone (zwischen 1,1505 und 1,1855) abspiele. Aber die Händler hätten sich schwergetan, diese jüngste Dollarstärke zu begründen, wenn FED-Chef Jerome Powell nicht vorgestern und gestern seine Anhörungen vor Ausschüssen des Kongresses gehabt hätte. Eigentlich sollte es niemanden überraschen, dass Powell quasi ein Goldilocks-Szenario entworfen habe - robuste Konjunktur, gepaart mit einer überschaubaren Inflation. Natürlich unter dem Vorbehalt eines eskalierenden Handelskonflikts der USA mit dem "Rest der Welt", der jedoch - möglicherweise, weil dessen Auswirkungen zu komplex und zu ungewiss seien - um der Einfachheit halber, so schien es, heruntergespielt worden sei.

Aber zurück zu den US-Wachstumsaussichten der Notenbank, die möglicherweise durch eine bevorstehende inverse Renditekurve der US-Anleihen nach herkömmlicher Lesart beeinträchtigt werden könnten. Denn der Renditevorsprung von zehnjährigen Staatsanleihen gegenüber zwei Jahre laufenden Papieren sei zuletzt auf 24 Basispunkte geschrumpft. Auch Powell sei diese Entwicklung nicht entgangen, habe doch der Notenbankchef darauf verwiesen, dass ihn die Struktur der Renditekurve vor allen Dingen hinsichtlich der Bestimmung des neutralen Zinses -derjenige Zins, der die Wirtschaft weder bremse noch stimuliere - interessiere. Kein Wort von Rezessionsgefahren. "Dieses Mal ist alles anders!" Dieser Meinung sei, wie manch anderer Beobachter auch, Ben Bernanke, der sich Dienstagabend zu diesem Thema geäußert habe. Preisverzerrungen, entstanden durch quantitative Lockerungsprogramme und regulatorische Veränderungen, würden, so der frühere Präsident der US-Notenbank, dieses Mal zu einem Fehlsignal führen.

Tatsächlich sei aber allen neun Rezessionen in den USA seit 1955 eine inverse Renditekurve (vgl. Studie der FED von San Francisco) vorausgegangen. Allerdings mit einem Vorlauf von sechs bis 24 Monaten! Und so mögen sich einige Akteure gestern vielleicht gedacht haben, dass es für derlei Gedankenspiele noch viel zu früh sei. In der Tat ein gutes Kaufargument für den Dollar also, wenn nicht gestern die Zahl der Baugenehmigungen und begonnenen Bauvorhaben für Juni in den USA so sehr enttäuscht hätten. (19.07.2018/ac/a/m)

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