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EUR/USD: Kursausschläge überschaubar


18.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Kursausschläge beim Euro (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) waren auch gestern bis zum europäischen Handelsschluss überschaubar, und selbst wenn man eine Lupe zur Hand gehabt hätte, wären die Bewegungen weder fundamentalen noch politischen Ereignissen eindeutig zuzuordnen gewesen, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Am Ende sei augenfällig gewesen, dass sich der Euro gegenüber einem Korb an mehreren Währungen im Vergleich zur Eröffnung sogar befestigt habe. Da aber auch der Dollar-Index noch deutlicher angezogen habe, sei für die Gemeinschaftswährung am Ende ein Tagesverlust geblieben. Dabei habe man insgesamt den Eindruck gewinnen können, dass bei den Marktteilnehmern Ängste etwaigen Optimismus deutlich überwogen hätten. Auch wenn der zu eskalieren drohende Handelskonflikt zwischen den USA und dem Rest der Welt zurzeit bei den Akteuren nicht zu großen Positionsveränderungen führen dürfte, bleibe er zumindest in deren Hinterkopf. Dies zeige etwa eine Umfrage unter Fondsmanagern, wonach der Handelskonflikt für 60 Prozent der Befragten das größte Extremrisiko für die Märkte darstelle - der höchste Wert seit der EU-Schuldenkrise im Jahr 2012.

Weit abgeschlagen hingegen werde als zweitgrößtes Marktrisiko der mögliche Fehler einer zu straffen Geldpolitik von EZB oder FED gesehen. Dass die US-Geldpolitik zu straff werden könnte, habe etwa Neel Kashkari deutlich gemacht. Der als Zinstaube und derzeit im Offenmarktausschuss der US-Notenbank nicht stimmberechtigte Chef der FED von Minneapolis habe nämlich in einem Aufsatz auf die immer flacher verlaufende US-Renditekurve hingewiesen. So habe die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen gestern tatsächlich nur noch 25 Basispunkte über derjenigen von Anleihen mit zweijähriger Laufzeit gelegen. Das sei der geringste Renditevorsprung seit dem Jahr 2007.

Kashkari habe darauf hingewiesen, dass damit sogar die Gefahr einer inversen Renditekurve drohe. Wie Kashkari würden auch einige Analysten davor warnen, dass eine inverse Renditekurve in der Vergangenheit immer der Vorbote einer US-Rezession gewesen sei. Allerdings glaube man dieses Mal nicht allerorten an ein derartiges Warnsignal, da man davon ausgehe, dass das extrem niedrige Zinsniveau in der Eurozone einem stärkeren Anstieg der US-Renditen entgegenwirke. Und dass derzeit - trotz der Handelsstreitigkeiten, deren Ausgang ohnehin ungewiss sei -kurzfristig weder mit einer Abkühlung der Konjunktur noch mit einer zu hohen Inflation zu rechnen sei, habe gestern FED-Chef Jerome Powell bei seiner Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats vermittelt. Zeitgleich habe sich der Euro wieder unter die Mitte seiner Konsolidierungszone zwischen 1,1505 und 1,185 bewegt. (18.07.2018/ac/a/m)

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