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EUR/USD: Die Inflation im Griff


13.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Das Hauptinteresse am gestrigen Handelstag galt sicherlich der Veröffentlichung des US-Konsumentenpreisindex, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Tatsächlich sollten vorgestern Abend im New Yorker Handel Prognosen die Runde gemacht haben, wonach die Inflation stärker als bisher angenommen angezogen hätte. Aber der Konsumentenpreisindex sei gegenüber dem Vorjahr mit einem Anstieg von 2,9 Prozent bzw. 2,3 Prozent in der Kernrate jeweils wie von den Ökonomen im Mittel erwartet ausgefallen. Lediglich bei der monatlichen Veränderung der Inflationsrate habe es eine leicht schwächere Tendenz als gedacht gegeben. Interessant: Nach all dem immer wieder zu hörenden Gerede über gestiegene Löhne müsse man feststellen, dass die durchschnittlichen Stundenlöhne inflationsbereinigt im Juni gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben seien.


Dass der Euro (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) dennoch mit einem kleinen Sprung reagiert habe, dürfte also nicht den tatsächlichen Inflationszahlen, sondern eher der hohen Erwartungshaltung der Händler vom Vortag geschuldet sein. Wie dem auch sei - die gestrigen Daten dürften keinerlei Einfluss auf den Kurs der US-Notenbank haben. Vielmehr habe die implizite Wahrscheinlichkeit für vier Zinsschritte (vgl. CME FedWatch Tool) in diesem Jahr - auch die Analysten würden noch von zwei weiteren Leitzinsanhebungen à 0,25 Prozent bis Dezember ausgehen - gestern mittlerweile fast die 60-Prozent-Marke gestreift. Vor einer Woche, also nachdem das Protokoll der Notenbanksitzung vom 12./13. Juni veröffentlicht worden sei, habe diese Wahrscheinlichkeit nur 54 Prozent betragen.

Apropos Protokoll: Gestern habe es auch das Protokoll der vergangenen EZB-Sitzung, die sogenannten "Accounts", zu begutachten gegeben. Wer jedoch gedacht habe, Aufschluss darüber zu bekommen, wann genau nun die erste Leitzinserhöhung im Jahr 2019 stattfinden werde, habe sich getäuscht sehen müssen - der Zinsausblick sei bewusst offengelassen worden. Denn vielerorts habe man gehofft, den Hinweis aus dem Statement vom 14. Juni "über den Sommer 2019" im Protokoll entschlüsselt zu bekommen. Überraschend indes: Die weit verbreitete Annahme, dass die Anleihekäufe zum Jahresende abgeschlossen sein würden, habe keine Bestätigung gefunden. Danach werde das Ende der Nettoanleihekäufe von der weiteren ökonomischen Datenlage abhängig gemacht. Trotz dieser leicht taubenhaften Note habe der Euro zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Protokolls seltsamerweise den tiefsten Kurs der europäischen Handelssitzung markiert.

Per Saldo sei die Gemeinschaftswährung gestern wenig bewegt in ihrer Konsolidierung und zwischen 1,1505 und 1,1855 geblieben. (13.07.2018/ac/a/m)



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