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Euro bleibt gegenüber dem Schweizer Franken unter Druck


10.07.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Obwohl der Euro sich teilweise vom Schock der italienischen Fiskalpläne erholen konnte, bleibt die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Schweizer Franken unter Druck, so die Analysten der DekaBank im Kommentar zu EUR/CHF (ISIN: EU0009654078, WKN: 965407).

Seitdem EUR/CHF Ende Mai zurück auf unter 1,15 gefallen sei, sei der Wechselkurs nur marginal auf knapp 1,16 EUR/CHF gestiegen. Das dürfte vor allem der Schweizerischen Nationalbank Kopfschmerzen bereiten. Auf ihrer Sitzung Ende Juni habe sie die Lage am Devisenmarkt im Hinblick auf politische Risiken als "weiterhin fragil" eingestuft. Damit mache der Franken seinem Ruf als sicherem Hafen nach längerer Pause wieder alle Ehre, was einen baldigen Ausstieg aus der sehr expansiven Zinspolitik unwahrscheinlich mache. Denn auch die Inflationsaussichten würden moderat bleiben. Einer Aufwärtsrevision für dieses Jahr stehe eine Abwärtsrevision für 2020 gegenüber, womit die Inflation auf Sicht deutlich unter der 2%-Grenze bleibe.

EUR/CHF habe weiterhin seitwärts gehandelt und habe das untere Ende der neutralen Handelsspanne zwischen 1,1520 und 1,1835 nicht verlassen. Nach wie vor werde ein Verbleib in dieser Range favorisiert, trotz bestehender Korrekturgefahren in Richtung 1,1350.

Der Schweizer Franken habe seit Mitte 2017 gegenüber dem Euro deutlich an Stärke eingebüßt. Auf der einen Seite habe die Suche nach Sicherheit deutlich abgenommen, zum anderen mache die EZB erste Schritte, ihre lockere Geldpolitik zurückzufahren. Zwar dürfte der Franken auch 2018 noch überbewertet bleiben und die SNB von Überlegungen abhalten, die Zinsen anzuheben. Allerdings könnte die Zentralbank bei anhaltendem Abwertungstrend in diesem Jahr ihre Bereitschaft deutlich zurücknehmen, am Devisenmarkt zu intervenieren. Eine Abkühlung der weltwirtschaftlichen Dynamik sowie politische Risiken könnten aber immer wieder die Suche nach einem sicheren Hafen und damit die Nachfrage nach CHF befeuern. Dank politischer Neutralität und widerstandsfähiger Wirtschaft (solide Staatsfinanzen und Arbeitsmarkt, innovationsstarke Wirtschaft mit konkurrenzfähigen Produkten) werde die Schweiz auch in Zukunft bei erhöhter Unsicherheit insbesondere risikoscheue Anleger anziehen. (Ausgabe Juli / August) (10.07.2018/ac/a/m)

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