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EUR/USD: Trendwende noch nicht in Sicht


10.07.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro schien sich von dem Italienschock Ende Mai bereits einige Tage später wieder erholt zu haben, so die Analysten der DekaBank im Kommentar zu EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275).

Der EUR/USD-Wechselkurs habe von 1,15 auf 1,18 zulegen können. Die Zinsentscheide der US-Notenbank und der EZB im Juni hätten den Euro aber wieder auf Talfahrt in Richtung 1,15 EUR/USD geschickt. Die FED habe die Leitzinsen wie erwartet um 25 Basispunkte auf 1,75 bis 2,00% erhöht. Zugleich habe sie zwei weitere Leitzinserhöhungen in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Im Gegensatz dazu habe die EZB bekräftigt, die Leitzinsen noch für längere Zeit bei 0,00% (Hauptrefinanzierungssatz) bzw. -0,40% (Einlagenzinssatz) zu belassen. Der US-Zinsvorsprung zwischen US-Staatanleihen und deutschen Bundesanleihen habe im Anschluss wieder das Niveau von nach dem Italienschock erreicht, was den Euro erneut unter Druck gebracht habe.

Mehrmals habe die Unterstützung bei 1,1560 gehalten. EUR/USD sei kurz über diesem Niveau hängen geblieben und nähere sich den ehemaligen Unterstützungen (1,1715, 1,1822 und 1,1910). Als wirklich nachhaltiger Widerstand bleibe die 1,2090 bestehen, erst Wochenschlusskurse darüber würden zur 1,2250 führen. Nächste Unterstützungslevels lägen bei 1,1445 und 1,1200.

Für den Euro erwarten die Analysten der DekaBank mit Blick auf die fundamentalen Faktoren gegenüber dem US-Dollar über die nächsten Monate noch keine Trendwende. Sie würden mit einer weiterhin hohen Zinsdifferenz zwischen US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen rechnen. Der US-Zinsvorsprung dürfte sich bei kurz- und mittelfristigen Staatsanleihen ausweiten und bei langfristigen Staatsanleihen überdurchschnittlich groß bleiben. Zudem seien die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft günstiger als für Euroland. Grundsätzlich stützend für den Euro sei dagegen die von den Analysten prognostizierte Verfestigung des Aufschwungs in Euroland. In den USA habe die Notenbank 2015 das Anleihekaufprogramm beendet. Die US-Leitzinswende sei im Dezember 2015 erfolgt, während die Europäische Zentralbank frühestens 2019 die erste Leitzinserhöhung beim Einlagensatz vornehmen werde. Entsprechend werde die Geldpolitik den Euro zunächst noch tendenziell belasten. (Ausgabe Juli / August) (10.07.2018/ac/a/m)

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