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Devisenmärkte: Starke US-Konjunkturdaten helfen dem Dollar nicht


09.07.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die zuletzt gemeldeten erfreulichen US-Konjunkturdaten konnten der Währung der Vereinigten Staaten zuletzt nicht helfen, so die Analysten der NORD LB.

Beide ISM PMIs würden am aktuellen Rand klar ein starkes Wachstum anzeigen; So habe der ISM PMI Manufacturing im Berichtsmonat Juni auf sehr beachtliche 60,2 Punkte anstiegen können. Damit würden die Befragungsteilnehmer auch weiterhin eine Beschleunigung des Anziehens der ohnehin schon hohen ökomischen Aktivität im Verarbeitenden Gewerbe der Wirtschaft der USA diagnostizieren. Der an den Finanzmärkten sehr populäre nordamerikanische Stimmungsindikator zeige somit eine erstaunlich gute Stimmung bei den Firmen an.


Der ISM PMI Non-Manufacturing habe im Juni zudem auf immerhin 59,1 Zähler anziehen können. Auch der für die US-Wirtschaft sehr bedeutende Dienstleistungssektor wachse am aktuellen Rand also mit einer sehr hohen Geschwindigkeit. Zudem präsentiere sich die Beschäftigungssituation im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (vor allem auf den zweiten Blick) freundlich. Damit bleibe die US-Notenbank ganz offenkundig weiterhin unter Zugzwang. Im Laufe der Woche werde auf die aktuellen Daten zur Entwicklung der Konsumentenpreise in den USA zu warten sein. Diese Preiszahlen könnten den Handlungsdruck auf das FOMC durchaus sogar noch weiter erhöhen.

Wenn es hier zu einem deutlicheren Anstieg käme, würde das FX-Segment wieder mit einer noch zügigeren Normalisierung der US-Geldpolitik rechnen, was grundsätzlich gut für die Währung der USA wäre. Allerdings sollte man nach Auffassung der Analysten wohl auch keine zu aggressiven Leitzinsanhebungen durch die FED erwarten. Auch angesichts der aktuellen Unsicherheit bezüglich des Handelskonfliktes werde die Zentralbank in Washington sicherlich nicht zu schnell die geldpolitischen Zügel straffen wollen.

Zudem würden viele Marktteilnehmer im FX-Segment mittlerweile offenbar auf eine nicht unfreundliche Entwicklung der Wirtschaft in Euroland hoffen, was der Gemeinschaftswährung vom Main derzeit durchaus helfen dürfte. Auch die EZB dürfe in diesem Kontext vom Devisenmarkt nicht aus dem Auge verloren werden. (09.07.2018/ac/a/m)


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