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Devisenmarkt sieht Drohungen bezüglich Handelskonflikt sehr gelassen - EUR/USD wieder über 1,1750


09.07.2018
Oberbank

Linz (www.aktiencheck.de) - Der Handelsstreit zwischen den USA und China droht zu eskalieren, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Präsident Trump habe bereits Strafzölle auf nahezu alle chinesischen Importe angekündigt, falls China sich nicht verhandlungsbereit zeige. Nun ja, der Währungsmarkt sehe die Drohungen sehr gelassen und habe sich lieber auf den US-Arbeitsmarkt konzentriert. Hier habe man ein Haar in der Suppe gefunden. Gemessen an der sehr niedrigen Arbeitslosigkeit von 3,8% sei das Lohnwachstum sehr moderat. Diesen Wert habe allerdings die US-Notenbank stets im Auge. Gelte er doch als Inflationstreiber. Kurz: nachlassende Zinsfantasie in den USA = schwächerer US-Dollar. Für heute erwarten wir Kurse zwischen 1,1730 und 1,1800, so die Oberbank. (09.07.2018/ac/a/m)

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