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EUR/USD im Aufwind


09.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Den Worten im Handelsstreit zwischen den USA und China sind nun Taten gefolgt, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Sei es, dass die USA seit Freitag 6:01 ME(S)Z auf aus China importierte Produkte in einem Volumen von 34 Mrd. USD einen Zoll in Höhe von 25 Prozent erheben würden. Oder dass China dreieinhalb Stunden später angekündigt habe, ebenfalls Zölle auf importierte US-Waren im gleichen Volumen aufzuschlagen. Indes: Die Devisenhändler hätten schon längst mit diesen Maßnahmen gerechnet und dürften auch nicht überrascht sein, wenn in zwei Wochen die nächste "Runde" an Strafzöllen auf weitere Produkte (im Umfang von jeweils 16 Mrd. USD) folgen werde. Und da weder die USA noch China derzeit Anstalten machen würden, im Handelsstreit nachgeben zu wollen, bestehe die Möglichkeit, dass - so habe US-Präsident Donald Trump unlängst gedroht - weitere chinesische Einfuhren in Höhe von bis zu zusätzlich 500 Milliarden USD mit Strafzöllen belegt werden könnten.

Die Entwicklung des Euro sowie anderer Valuten zum Wochenende - und auch der globalen Aktienbörsen - zeige allerdings, dass man sich vielerorts an die Rhetorik von Schlag und Gegenschlag im Handelsstreit zumindest vorerst bereits gewöhnt zu haben scheine. So würden die Akteure ein ganz ähnliches Verhalten an den Tag wie die Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank legen, die laut Protokoll ihrer Juni-Sitzung es so sehen würden: Zwar sei man sich der Gefahren und Risiken eines eskalierenden Handelsstreits durchaus bewusst, aber die Sorge darüber könne die gute Stimmung wegen des derzeit starken US-Wachstums nicht trüben.

Und dass es der US-Wirtschaft gut gehe, habe auch der Arbeitsmarktbericht für den Monat Juni gezeigt. Dabei habe insbesondere die Zahl der neu geschaffenen Stellen im Nicht-Agrarbereich (inklusive Aufwärts-Revisionen der beiden Vormonate) positiv hervorgehoben. Allerdings schienen sich die Händler daran zu stören, dass die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne mit +0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat bzw. +2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinter den Erwartungen der Ökonomen zurückblieben. Denn der Euro habe sich gegenüber dem Dollar (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) - auch wegen der am Vormittag positiv aufgefallenen Zahlen zur deutschen Industrieproduktion - noch einmal ein Stück befestigen und präsentiere sich zum Wochenschluss in robuster Verfassung innerhalb seiner Konsolidierungszone zwischen 1,1505 und 1,1855. (09.07.2018/ac/a/m)

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