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EUR/USD: Mehr Dollar-Stärke als Euro-Schwäche


03.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nun haben sich CDU und CSU nach langen Verhandlungen doch noch auf einen Kompromiss im Asylstreit geeinigt, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Allein: Die Devisenhändler hätten es gelassen genommen, der Euro habe sich nur ein wenig befestigt. Zuvor dürfte es angesichts des ungelösten Streites und der Rücktrittsdrohung von Innenminister Seehofer kaum jemanden überrascht haben, dass die Gemeinschaftswährung gestern während der europäischen Handelssitzung peu à peu unter Druck geraten sei. Tatsächlich sei es jedoch keine Euro-Schwäche gewesen, die das Handelsgeschehen dominiert habe, sondern vielmehr eine Dollar-Stärke. Dies ergebe sich aus der Entwicklung dieser beiden Währungen gegenüber aus mehreren Valuten bestehenden Körben (vgl. Reuters-Indices), wobei sich der prozentuale Zugewinn des Dollar-Index betraglich zeitweise doppelt so hoch wie der Kursrückgang des Euro dargestellt habe. Händler hätten dies darauf zurückgeführt, dass der schwelende Handelskrieg zwischen den USA und den G10-Staaten letztlich dem Dollar am meisten nutzen würde. Tatsächlich würden ab dem 6. Juli von China in die USA exportierte Waren in Höhe von 34 Milliarden USD mit US-Importzöllen belegt.

Dass sich der Euro während der vergangenen Tage immer noch ganz gut geschlagen habe, dürfte aber auch dem Umstand zu verdanken sein, dass die Gemeinschaftswährung zuletzt immer weniger durch den Verkaufsdruck glattgestellter Altpositionen belastet worden sei. Diesen Eindruck vermittle zumindest die Entwicklung der spekulativen Euro-Long-Positionen an der Chicagoer Futures-Börse, die gemäß den von der CFTC am Freitag veröffentlichten Zahlen vor einer Woche zum zehnten Mal hintereinander von einst rekordhohen 151 Tsd. (20. April) auf einen Stand von netto nur noch knapp 34 Tsd. Kontrakten gefallen sei. Auch wenn diese Zahlen für den Gesamtmarkt nicht repräsentativ und bereits eine Woche alt sein mögen - sie zeigen zumindest einen klaren Stimmungstrend von oftmals mit Verlust glattgestellten Engagements im Euro, so die Deutsche Bank AG. Übrigens: Dollar-Bullen hätten sich gestern positiv vom ISM-Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes bestätigt fühlen können, der mit 60,2 Prozent im Juni nicht weit von seinem im Februar erreichten 13-Jahreshoch notiert habe.

Am Ende sei der Euro in seiner Konsolidierungszone zwischen 1,1505/10 und 1,1850 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) geblieben. (03.07.2018/ac/a/m)

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