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EUR/USD: Überzeugende Rallye


02.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Im Asylstreit zwischen CDU und CSU bleibt es nach langen Diskussionen gestern Nacht unklar, ob Innenminister Horst Seehofer seine Ämter als Innenminister und Parteichef niederlegen wird, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Zumindest möchte Seehofer seine politische Zukunft vom Einlenken der CDU im Asylstreit abhängig machen - ein letzter Einigungsversuch solle am heutigen Montag erfolgen. Allerdings sei die Reaktion des Euro heute früh in Fernost bislang überschaubar geblieben. Zuvor habe die Einigung über die Asylpolitik, die am Freitag beim EU-Gipfel erzielt worden sei, eigentlich vielerorts überrascht. Dabei habe das von Angela Merkel präsentierte Maßnahmenpaket für einen schärferen Kurs in der Flüchtlingspolitik und die Zusage von anfänglich 14 Staaten zur schnellen Rückführung von Migranten den Eindruck vermittelt, es sei von der Kanzlerin etwas Konkretes beim Gipfel vereinbart worden. Und die Reaktion der Marktteilnehmer am Freitag habe gezeigt, dass man vielerorts auch mit einem Kompromiss im Asylstreit zwischen CDU und CSU gerechnet habe und eine etwaige Regierungskrise damit eventuell noch abgewendet würde.


Der Euro sei jedenfalls um 1,1 Prozent vom Eröffnungsniveau bis zum Tagesschluss am Freitag nach oben gesprungen und habe den Monat mit 1,1680 etwa auf dem Niveau beendet, auf dem der Handel im Juni begonnen habe.

Grund zum Feiern habe es anscheinend für US-Präsident Donald Trump gegeben, der ein Resümee über die ersten sechs Monate seiner Steuerreform sowie andere Errungenschaften gefeiert habe. Dabei habe Trump auf die infolge der Reform in die USA zurückgeführten US-Gewinne in Höhe von angeblich 300 Milliarden USD verwiesen. Finanzminister Mnuchin habe ins gleiche Horn gestoßen und von Billionen Dollar gesprochen, die in die USA zurückgebracht würden. Allein: Die Bandbreite der Schätzungen reiche von 1,3 (Standard & Poor's) bis über 2 Billionen USD (Wall Street Journal). Allerdings sei völlig unklar, wie hoch dabei der Anteil in ausländisch gehaltenen Valuten sein könnte.

Darüber hinaus habe es Zahlen zum von der FED viel beachteten Preisindex der persönlichen Konsumausgaben, PCE, gegeben. Dabei sei die Kernrate mit 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr höher ausgefallen als im Vormonat und als von den Ökonomen im Mittel erwartet. Allerdings hätten die Zahlen zum privaten Verbrauch enttäuscht, so dass die Wachstumsschätzung des Prognosemodells der FED von Atlanta, GDPNow, zuletzt mit 3,8 Prozent auf dem bislang niedrigsten Wert all seiner Vorhersagen für das zweite Quartal zurückgenommen worden sei. Am Ende der Woche habe der Euro jedenfalls in der Mitte seiner Konsolidierung zwischen 1,1505 und 1,1850/55 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) gestanden. (02.07.2018/ac/a/m)


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